26.08.2011 | Redakteur: Gerd Steiler

Der Automobilclub von Deutschland (AvD) gibt den bundesdeutschen Kfz-Betrieben insgesamt gute Noten für Servicequalität und Kundenfreundlichkeit. Gemeinsam mit dem TÜV Süd testete der AvD jetzt 75 Werkstätten aus dem gesamten Bundesgebiet auf ihre Zuverlässigkeit bei der Fehlererkennung und Fehlerbehebung.
Anders als der ADAC nahm der AvD dabei aber nicht nur Markenwerkstätten unter die Lupe. Getestet wurden laut einer aktuellen AvD-Mitteilung neben Vertragswerkstätten der Marken Kia, Opel, Renault, Volkswagen und Volvo auch freie Werkstätten sowie Filialbetriebe der Service-Ketten A.T.U Pit-Stop und Stop + Go.
Nach Angaben des AvD wurden „in über 40 Fällen“ alle fünf eingebauten Fahrzeugmängel (fehlender Luftdruck im Hinterreifen, defekte Glühbirne an der Kennzeichenbeleuchtung, zu wenig Kühlflüssigkeit, defekte Sicherung der Scheibenwischanlage und falsch eingestellter Scheinwerfer) entdeckt und behoben. Das Höchstergebnis von drei Sternen erreichten laut AvD insgesamt fünf Service-Betriebe: die A.T.U-Filialen in Döbeln, Leipzig und Hannover, das Renault-Autohaus Ehrlich sowie das VW-Autohaus Wicke in Bochum.
Die freien Werkstätten überzeugten den Angaben zufolge insbesondere durch günstige Inspektionskosten. Der Service bei Opel gefiel durch kompetente Beratung. Und als besonders positiv vermerkten die AvD-Tester, dass die vereinbarten Abholzeiten bei allen Werkstätten eingehalten wurden. Dennoch sieht der AvD noch Verbesserungspotenzial bei der Servicequalität so mancher Kfz-Betriebe. Denn der Test offenbarte durchaus auch „mangelhafte Werkstattleistungen“, die laut AvD aber glücklicherweise die Ausnahme blieben.
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