09.09.2010 | Redakteur: Julia Mauritz

Im Kölner Mehrmarkenautohaus Dirkes ist Realität, wovon viele Kfz-Betriebe träumen: Es ist jetzt schon klar, dass zwei Monteure bis Ende 2012 komplett ausgelastet sind. Diese hohe Planungssicherheit ermöglicht das Kundenbindungsinstrument „My Service Card“, das der Softwarespezialist RM-Netproject auf der Automechanika vorstellt. Das Prinzip ist einfach: Die Kunden kaufen mehrjährige, fahrzeuggebundene Inspektionspakete zu einem vergünstigten Preis und binden sich dadurch an die Werkstatt.
Was dieses Instrument von den bereits am Markt verfügbaren unterscheidet, ist die Datenbank, die dahintersteckt: „Unsere webbasierte Applikation ermöglicht es den Servicebetrieben, ihren Kunden mit wenigen Mausklicks speziell auf ihr Fahrzeug abgestimmte Inspektionspakete anzubieten“, erklärt der Geschäftsführer von RM-Netproject Reiner Gutowski.
Und so funktioniert‘s: Der Servicemitarbeiter gibt die Fahrzeugdaten des Kunden in das datenbankbasierten System ein. In Verbindung mit den hinterlegten fahrzeugspezifischen Wartungsdaten errechnet die Software alle Wartungsintervalle und Inspektionskosten auf AW-Basis für den vom Kunden gewünschten Zeitraum. Der Kunden erhält ein individuelles Angebot, das der Servicemitarbeiter auch direkt als Vertrag ausdrucken kann.
Wie hoch der Nachlass bei den Arbeitswerten ist, kann jedes Unternehmen selbst festlegen. Das Autohaus Dirkes beispielsweise bietet 40 Prozent Rabatt an. Die Tatsache, dass sich 80 Prozent der Servicekunden für „My Service Card“ entscheiden, zeigt, wie erfolgreich das Kundenbindungsinstrument im Mehrmarkenautohaus ist.
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