13.09.2010 | Redakteur: Steffen Dominsky
Für Kfz-Werkstätten bietet der Hybridantrieb die Chance, sich als kompetenter Fachbetrieb im Wettbewerb zu positionieren. Die fachliche und technische Unterstützung erhalten sie dabei unter anderem von Bosch. Die Schwaben rüsten die Betriebe mit Diagnosesystemen aus, liefern aktuelle technische Daten und veranstalten praxisorientierte Schulungen.
Zuletzt haben die Stuttgarter den speziellen Handheld-Tester FSA 050 für die Arbeit an Hochvoltsystemen entwickelt, der über Funk mit den Basisgeräten der Fahrzeug-Systemanalyse FSA 7er Reihe kommuniziert. Der Tester kann auch als Stand-Alone-Gerät eingesetzt werden.
Bereits jetzt können Werkstätten in der Bosch-Werkstattsoftware Esitronic die technischen Daten und Diagnosewerte für gängige Hybridfahrzeuge abrufen. Eine Komplettabdeckung bei der Steuergerätediagnose gibt es bereits seit einiger Zeit für den Toyota Prius II und seit Juli 2010 auch für das Modell Prius I. Im Oktober 2010 folgenden Toyota Prius III und die Honda Modelle Civic 2 und Insight. Mit jeder der vierteljährlichen Aktualisierungen werden weitere neue Modelle hinzukommen.
Damit die Werkstattmitarbeiter mit den neuen Anforderungen eines modernen Hybridfahrzeugs Schritt halten können, bietet Bosch die neue Schulung „Fachkundiger für Arbeiten an HV-eigensicheren Fahrzeugen“ an. Hierbei vermitteln erfahrene Trainer Fachwissen zur Beherrschung der neuen Hochvolttechnik in Theorie und Praxis sowie zu Grundlagen, Hybrid-Komponenten, Antriebskonzepten und Steuerungselektronik. Zudem steht die Technische Hotline von Bosch den Werkstätten für Fragen zur Hybrid-fahrzeugtechnologie zur Verfügung.
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