Reifen-Neuheiten vom Genfer Salon

Zahlreiche Neuheiten bei den Reifenherstellern

| Autor: Jan Rosenow

Hardwell ist keine neue Reifenmarke, sondern ein DJ, mit dem Vredestein beim neuen Ultrac Satin kooperiert.
Hardwell ist keine neue Reifenmarke, sondern ein DJ, mit dem Vredestein beim neuen Ultrac Satin kooperiert. (Foto: Apollo Vredestein)

Apollo Vredestein hat auf dem Internationalen Auto-Salon in Genf den neuen Vredestein Ultrac Satin vorgestellt. Das Design stammt aus dem Hause Giugiaro und soll junge Fahrer mit sportlichen Autos oder SUVs ansprechen.

Im Vergleich zum Vorgänger Ultrac Cento wollen die Entwickler den Bremsweg aus 80 km/h um 3,3 Meter verkürzt haben. Außerdem versprechen sie um zwölf Prozent mehr Haftung auf trockenem Untergrund und um zehn Prozent mehr auf nassem Untergrund. Die Leistungsfähigkeit des Reifens zeigt sich in der Labeleinstufung „A“ für den Nassbremsweg, den alle angebotenen Größen erreichen. Für den Rollwiderstand lautet die Labelnote je nach Größe „C“ oder „B“.

Erhältlich ist der Vredestein Ultrac Satin in Größen von 16 bis 18 Zoll, mit den Geschwindigkeitsindizes W und Y. Weitere Größen bis 20 Zoll sind für später in diesem Jahr geplant.

Bei Bridgestone stand einmal mehr der in diesem Frühjahr eingeführte Runflat-Reifen Driveguard im Fokus. Doch die Tochtermarke Firestone hatte auch eine Neuentwicklung mit nach Genf gebracht: den Destination Winter. Mit dem Labelwert „B“ für die Nasshaftung bietet der neue Winterreifen den Fahrern von kleinen und mittelgroßen SUV ein hohes Maß an Sicherheit sowie gute Beherrschbarkeit auf Eis und Schnee.

Die meiste Aufmerksamkeit auf dem Stand von Goodyear Dunlop bekam sicherlich der kugelige Konzeptreifen Eagle 360. Aber auch zwei Neuheiten für heutige Autos hat der amerikanische Hersteller (fast) startbereit: die UHP-Reifen Goodyear Eagle F1 Asymmetric 3 und Dunlop Sportmaxx RT 2.

Pirelli P Zero kommt in drei Versionen

Pirelli machte in Genf Appetit auf die nächste Generation des Sportreifens P Zero. Der Reifen, den das Unternehmen Anfang April in Estoril vorstellen wird, ist in drei Versionen verfügbar, entwickelt für drei unterschiedliche Auto-Typen. Die erste Variante ist für Sportwagen, die zweite für Hochleistungs-Limousinen, und die dritte, der P Zero Corsa, für Supersportwagen. Der Unterschied zwischen den ersten beiden Reifentypen wird hauptsächlich im Laufflächen-Design deutlich. Der P Zero für Sportwagen hat weniger Profilblöcke, um die Fahrdynamik zu verbessern, während die Limousinen-Version Rillen in der Außenschulter bekam, um den Komfort zu verbessern. Eine enge Beziehung zu den Formel-1-Reifen von Pirelli zeichnet den neuen P Zero Corsa aus, der einem Slick ähnelt.

Neuer Ganzjahresreifen für SUV von Yokohama

Der japanische Anbieter Yokohama hat gleich drei Neuheiten in Genf präsentiert. Der Advan A052 ist ein straßenzugelassener Rennreifen, der speziell für die populären Geschicklichkeitsrennen (Gymkhana) sowie den Rundstreckeneinsatz entwickelt wurde. Der Nachfolger des ADVAN A048 wird zunächst in 16 Größen zwischen 16 und 18 Zoll angeboten.

Genfer Salon 2016: Studien verraten die Zukunft

Der Advan Fleva V701 ist ein High-Performance-Reifen für die Straße, der sich für ein breites Spektrum an Fahrzeugen eignet: Sportwagen, Limousine und Kombi, Kompakt-Auto oder SUV. Ab Juli 2016 wird der Pneu zunächst in 24 Größen erscheinen, 2017 soll das Angebot auf 43 Dimensionen zwischen 195/55 R 15 85 V und 255/30 R 20 92 W wachsen.

Für die boomende Klasse der SUVs hat Yokohama den Geolandar A/T G015 präsentiert. Er wird von Juli 2016 an in Größen zwischen 15 und 20 Zoll verfügbar sein und bietet Ganzjahreseigenschaften. Deshalb trägt er auf seiner Flanke auch das Schneeflockensymbol, das echte Winterreifen kennzeichnet. Die LT-Varianten sind zudem auch für den Offroad-Einsatz prädestiniert und zeichnen sich durch Schnitt- und Stoßresistenz aus.

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