Merkel kämpft um Meisterausbildung

Europäische Regeln dürfen dualer Ausbildung nicht entgegen stehen

| Autor: Christoph Baeuchle

Bundeskanzlerin Angela Merkel kämpft um die duale Berufs- und Meisterausbildung.
Bundeskanzlerin Angela Merkel kämpft um die duale Berufs- und Meisterausbildung. (Foto: Bundesregierung/Bergmann)

Bundeskanzlerin Angela Merkel macht den Erhalt der Meisterausbildung zur Chefsache. Sie kämpfe dafür, dass sich „die europäischen Regelungen nicht unserer dualen Berufsausbildung entgegenstellen“, sagt Merkel in ihrem neuen Video-Podcast. Es müsse weiter möglich sein, über die duale Berufsausbildung und die Meisterausbildung Abschlüsse zu machen.

Dabei verwies die Kanzlerin auf die große Bedeutung des Ausbildungssystems. „International ist unser duales Berufsausbildungssystem sehr anerkannt, und wir müssen jetzt aufpassen, dass wir es als gleichrangige Säule neben dem der Hochschulausbildung weiter etablieren.“ Etliche europäische Länder wie Lettland würden derzeit beginnen, das duale Berufsausbildungssystem einzuführen.

Die Bundeskanzlerin plädiert dafür, die Lehrpläne von Schulen und Berufsschulen noch besser auf die Erfordernisse der modernen Berufsbilder abzustimmen. Zudem sollten nicht alle neuen Berufsbilder, die durch die Digitalisierung geprägt seien, auf Fachhochschul- und Hochschullehrgänge ausgerichtet sein. Auch in den Facharbeiterberufen sollten solche Ausbildungen möglich sein, sodass junge Menschen auch durch eine duale Berufsausbildung eine gute Zukunft haben könnten.

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