VW kann CO2-Bilanz von Porsche retten

Interne Verrechnung der CO2-Emissionen ist erlaubt

22.04.2008 | Redakteur:

Der Sportwagenbauer Porsche kann den CO2-Plänen der EU-Kommission nach der angestrebten Mehrheitsübernahme von Volkswagen gelassen entgegen sehen. "Porsche ist aus dem Schneider, sobald die Holding mit VW steht", sagte EU-Industriekommissar Günter Verheugen in der am Donnerstag erscheinenden Ausgabe des Wirtschaftsmagazins "Capital".

Nach den Plänen der EU-Kommission sollen in der EU verkaufte Neuwagen ab dem Jahr 2012 im Schnitt nicht mehr als 120 Gramm CO2 pro Kilometer austoßen. Es sei Konzernen allerdings erlaubt, die CO2-Emissionen ihrer Fahrzeugflotte intern zu verrechnen. "Der Polo könnte also den Porsche 911 ausbalancieren", meinte Verheugen.

Porsche ist mit knapp 31 Prozent größter VW-Anteilseigner und will seinen Anteil auf mehr als 50 Prozent erhöhen. VW würde dann zur Tochter der Porsche Automobil Holding SE.


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