Rat und Hilfe im EU-Binnenmarkt

Prof. Ensthaler im Beirat von Wirtschaftsverband

26.05.2008 | Redakteur:

Zur Verbesserung der wirtschaftlichen, rechtlichen, steuerlichen und sozialen Rahmenbedingungen von Unternehmen hat sich der Wirtschaftsfachverband Europäischer Binnenmarkt (WFEB) in Trier konstituiert. Er soll die Interessen seiner Mitglieder gegenüber den Institutionen der EU, nationalen Gesetzgebern und der Öffentlichkeit vertreten, heißt es in einem Schreiben des Verbandes.

Seine Ziele will der WFEB umsetzen, indem er die unternehmerischen, wirtschafts- und steuerpolitischen Anliegen seiner Mitglieder koordiniert und konzentriert von Fachkräften bearbeiten lässt. Personell wird dieser Anspruch unter anderem unterstrichen durch den GVO-Spezialisten Prof. Jürgen Ensthaler, der im Beirat des WFEB sitzt. Der Verband sucht nach eigener Aussage "eine enge Zusammenarbeit mit der EG-Kommission in Brüssel und transportiert die Anliegen auf direktem Weg, wissenschaftlich fundiert, an die zuständigen Stellen".

Der Verband, der bereits im vergangenen Jahr gegründet wurde, aber erst jetzt an die Öffentlichkeit geht, sieht sich als Anlaufstelle für die Mitglieder. Deren Anliegen werden werden selektiert und durch Fachleute aufbereitet, wenn ein Rechtsberatungsbedarf besteht. Generell will der WFEB alle Branchen abdecken, ein Schwerpunkt liegt derzeit aber auf der Automobilbranche, speziell in den Bereichen GVO, Warenverkehrsfreiheit und Kartellrecht.

Mitglieder können vom WFEB Informationen zu rechtlichen, steuerlichen und ökonomischen Problemstellungen im Zusammenhang mit Rechtsakten der Europäischen Union erwarten, erläutert Geschäftsführerin Sabine Münch. Der Verband prüfe die Entwürfe der EU und deren nationale Umsetzung, erarbeite "konstruktive Stellungnahmen und Änderungsvorschläge zu bestehenden nationalen und europäischen Rechtsakten".


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