Schweizer führt europäische VW/Audi-Händler

GVO 2010 ist Arbeitsschwerpunkt

29.06.2007 | Redakteur:

Der Schweizer Alfons Hungerbühler ist neuer Präsident des Europäischen VW/Audi-Händlerverbandes (EDC). Er folgt Jan Ploeg nach, der sich wieder verstärkt der Führung des Händlerverbands in den Niederlanden zuwenden will.

Die Delegierten der 33. Konferenz des EDC in Dublin wählten Hungerbühler einstimmig zum neuen Präsidenten. Der Schweizer kann auf eine 15-jährige EDC-Erfahrung zurückblicken. Seit 1992 vertritt er die eidgenössischen VW/Audi-Händler im europäischen Dachverband. An aktuellen Themen mangelt es Hungerbühler nicht. Die Einführung einer GVO 2010, die Vertriebsstrategien der Konzernmarken sowie die Aufnahme weiterer europäischer Länder in den EDC sieht er als Schwerpunkte seiner Verbandstätigkeiten.

Damit will er zugleich an die Arbeit seines Vorgängers Jan Ploeg anknüpfen. Ploeg war nach dem plötzlichen Tod von Jack Schueler im vergangenen Jahr zum Präsidenten des Verbandes des holländischen Kfz-Gewerbes BOVAG gewählt worden. „Dieses Amt erfordert Neutralität und einen nicht zu unterschätzenden Zeitaufwand, damit war die gleichzeitige Führung des Fabrikatsverbandes nicht vereinbar“, erläuterte Ploeg sein Ausscheiden.

Das EDC-Präsidium vervollständigen neben Hungerbühler (Präsident) und Ploeg (Schatzmeister) die Vize-Präsidenten Carlo de Iaco (Italien) und Steffen Hahn (Deutschland) sowie Geschäftsführer Michael Lamlé (Deutschland). Daneben vertritt der frühere EDC-Präsident Fritz-Peter Lang (Deutschland) den Verband als Delegierter beim europäischen Dachverband CECRA.

Mitglieder des EDC sind die nationalen VW/Audi-Händlerverbände aus Dänemark, Deutschland, Finnland, Großbritannien, Irland, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Schweden, der Schweiz, Spanien und Ungarn.


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