23.08.2011 | Redakteur: Christoph Baeuchle
Die Förderung der Nachrüstung von Dieselfahrzeugen mit Rußpartikelfilter steht vor einer Neuauflage. Derzeit würden die zuständigen Ressorts der Bundesregierung entsprechende Vorschläge untereinander verhandeln, sagte ein Sprecher der Union-Bundestagsfraktion laut „Spiegel Online“. Demnach steht zur Debatte, die Filternachrüstung der Selbstzünder ab dem kommenden Jahr wieder zu fördern. Verbraucher könnten dann einmalig 330 Euro erhalten.
Durch die Subventionierung will die Bundesregierung die Luftqualität vor allem in Städten verbessern. Je nach Modell und Baujahr wird durch die Nachrüstung die ausgestoßene Partikelmasse deutlich reduziert. Auch die Anzahl der als besonders gesundheitsschädlich eingestuften Kleinstpartikel sinkt.
Nachgerüstete Diesel-Fahrzeuge erhalten in der Regel eine Umweltplakette und können, je nach Ausgestaltung der Umweltzone, auch weiterhin in die bereits in vielen Städten eingerichteten Umweltzonen einfahren. Damit bleibt ihre Mobilität auch in Umweltzonen erhalten.
Im vergangenen Jahr hat der Staat den Einbau von knapp 125.000 Filtern finanziell unterstützt und dafür rund 41 Millionen Euro aufgewendet. Ursprünglich hatte Berlin Umrüsthilfen in Höhe von 60 Millionen Euro für rund 200.000 Nachrüstungen bewilligt.
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