Service-GVO und Schirm-GVO

Wilhelm Hülsdonk zur neuen Service-GVO

10.11.2010 | Quelle: Archiv: Vogel Business Media

Zur Jahresmitte hat die EU die Wettbewerbsregeln im Kfz-Gewerbe geändert. Den Freien Werkstätten gegen sie einen neuen Bewegungsspielraum. Worin er besteht, erläutert ZDK-Vize Wilhelm Hülsdonk im Interview mit »kfz-betrieb ONLINE«. "Die Freie Werkstatt hat durch die Service-GVO einen neuen Bewegungsspielraum erhalten", erläutert Bundesinnungsmeister und ZDK-Vizepräsident Wilhelm Hülsdonk. Die Betriebe erhalten etwa die Technischen Informationen von den Fahrzeugherstellern oder die Möglichkeit sich als autorisierter Servicebetrieb im Markt zu positionieren. Im Gespräch am Rande der Fachtagung für Freie Werkstätten und Servicebetriebe verdeutlichte Hülsdonk, dass die Freien Werkstätten keine Angst vor langen Garantien der Hersteller und den Flatrate-Angeboten haben müssen. Einerseits sei es für sie trotz der Garantie möglich, die Fahrzeuge zu warten und zu reparieren, da das Garantieversprechen dadurch nicht erlischt. Und "vernünftig durchgerechnete Flatrate-Angebote könnten für Werkstatt und Kunde vorteilhaft sein. Vorsicht sei allerdings angebracht, wenn Serviceleistungen unter Wert angeboten werden. Redaktion »kfz-betrieb« Redaktion »kfz-betrieb« Euro 5, Euro 6, Reparaturdaten, ZDK, Datenzugang, Wettbewerb, GVO