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13. Feb 06
Subaru-Händlerbeirat: Vorstand wiedergewählt
Gemeinsam gegen Preisdumping
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Dieser hatte sich im abgelaufenen Jahr wieder mit erfolgreichen Verhandlungen für die Gemeinschaft stark gemacht. Man habe, so der alte und neue Vorsitzende Eimansberger, im Zusammenhang mit dem Profil- und Leistungsbonus zwar nicht alles erreicht, könne aber zufrieden sein. Noch immer lägen Subaru-Händler mit ihrer Grundmarge von 15 Prozent im Vergleich zu anderen Hersteller- und Importeursnetzen im oberen Drittel. Die Händlerrenditen seien höher als im Branchendurchschnitt.
Der Kompromiss, den man habe schließen müssen, sei akzeptabel. Demzufolge bekommen Händler mit sehr hohen Verkaufszahlen künftig einen um 0,5 Prozent geringeren Mengenbonus, dafür wird dieser bei kleineren Händlern nicht gekürzt. Ursprünglich hatte der Importeur vorgehabt, sämtliche Mengenboni durchweg zu halbieren. Eimansberger machte in seiner Rede deutlich, dass man auch deshalb kompromissbereit gewesen sei, weil man sich in der Vergangenheit immer auf den Importeur und dessen Geschäftsführer Jens Becker habe verlassen können.
Gegen Dumpingpreise vorgehen
Die Freude über den Kompromiss könnte allerdings von kurzer Dauer sein. Denn Becker kündigte an, den Mengenbonus im Juni schon wieder aufzukündigen. Grund dafür ist ein Problem, das die Versammlung zuvor bereits lebhaft diskutiert hatte: Es gibt Händler, die im Internet große Mengen Subaru-Fahrzeuge zu Dumpingpreisen anbieten, die sie jedoch in Wahrheit gar nicht im Autohaus haben.
Solche "spinnerte" Händler wolle er nicht unterstützen, betonte Becker. Verbieten könne er dies allerdings nicht. Nur über den Bonus ließe sich etwas steuern. Wie diese Steuerungsmöglichkeiten konkret aussehen könnten, sagte er jedoch nicht. Der Verband seinerseits prüft auch rechtliche Möglichkeiten, um den unkollegialen Händlern das Handwerk zu legen.
Becker bedankte sich zudem beim Verband für die konstruktive und kritische Zusammenarbeit. Mit ehrlicher Partnerschaft, so Becker, komme man immer weiter. Er würdigte sich auch die Leistungen der Händler im vergangenen Jahr, die nicht nur 10.200 Einheiten verkauft haben sondern darüber hinaus in einer Reihe von Kundendienstzufriedenheitsumfragen immer wieder unter den Top Ten gelandet seien. Subaru wolle seine Marktposition in den nächsten Jahren weiter verbessern. Deshalb komme ab sofort bis 2009 jährlich ein neues Modell auf den Markt.
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