VW-Chef fordert mehr F&E-Investitionen

Deutsche Hersteller wollen gestärkt aus der Krise hervorgehen

25.03.2009 | Redakteur: Christoph Baeuchle

VW-Chef Martin Winterkorn fordert mehr F&E-Investitionen in Krisenzeiten.

Volkswagen will mehr Investitionen in Forschung und Entwicklung (FuE). „Wir brauchen gerade in dieser kritischen Phase nicht weniger, sondern noch mehr Forschung und Entwicklung“, sagte VW-Chef Prof. Dr. Martin Winterkorn auf einem Kongress des Verbands der Automobilindustrie (VDA) in Wolfsburg. „Das Auto der Zukunft muss bei uns in Deutschland entwickelt und produziert werden.“ Kundennahe, bezahlbare Innovationen würden auch künftig der Motor des Erfolges für die gesamte deutsche Automobilindustrie sein.

Ähnlich äußerte sich auch VDA-Präsident Matthias Wissmann. „Wir werden die FuE-Anstrengungen auch in der Krise auf hohem Niveau halten und unsere ganzheitliche Strategie für eine nachhaltige, individuelle Mobilität weiterentwickeln.“

Die aktuelle Krise sei nicht das Ende der individuellen automobilen Mobilität, sie ist nicht das Ende des Automobils und sie ist nicht das Ende der Automobilindustrie mit ihrer Schlüsselstellung für Produktion und Beschäftigung am Standort Deutschland. „Wir wollen und werden gestärkt aus dieser Krise hervorgehen“, betonte Wissmann.

„Forschung und Innovation, die Investitionen in die Menschen, die hinter dem technischen Fortschritt stehen, sind die Grundlagen für eine erfolgreiche Zukunft“, unterstrich der VDA-Präsident. Laut VDA investieren die deutschen Hersteller und Zulieferer rund 19 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. In diesem Bereich sind rund 85.000 der 750.000 Mitarbeiter der Automobilindustrie beschäftigt.


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