Porsche legt wieder zu

Zweistellige operative Umsatzrendite erzielt

17.03.2010 | Redakteur: Christoph Baeuchle

Der Stuttgarter Autobauer Porsche erzielte im ersten Halbjahr 2009/10 ein zweistellige operative Umsatzrendite.

Der Stuttgarter Autobauer Porsche hat wieder zugelegt und eine zweistellige operative Umsatzrendite erwirtschaftet. In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2009/10 (31. Juli 2010) habe das Unternehmen bei einem Umsatz von 3,2 Milliarden Euro einen operativen Gewinn von 329 Millionen Euro erzielt, teilte die Porsche Automobil Holding SE am Mittwoch mit. Der Umsatz sei gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode um 3,7 Prozent gestiegen.

Zur Entwicklung des operativen Gewinns äußert sich der Stuttgarter Sportwagenbauer nicht dezidiert. In dem nun veröffentlichten Halbjahresbericht gehen die Zahlen aus der Beteiligung an Volkswagen ein, entsprechend komplex ist die Rechnung.

Inklusive dem Beitrag aus Wolfsburg erzielte der Stuttgarter Konzern einen Nachsteuergewinn im ersten Halbjahr von 871 Millionen Euro. Im zweiten Halbjahr rechnet das Unternehmen allerdings mit massiven Verlusten: Wenn Volkswagen seine geplante Kapitalerhöhung bis Ende Juli 2010 durchführt, rechnet Porsche mit einem „negativen Gesamtergebnis im niedrigen einstelligen Milliarden-Euro-Bereich“, so der Halbjahresbericht.

Allerdings musste Porsche bei diversen Baureihen ein Absatzminus hinnehmen: So gingen die Verkäufe des 911er um knapp 45 Prozent auf 7.500 Einheiten zurück und der Cayenne-Absatz sank um knapp 20 Prozent auf 13.500 Stück. Dagegen erreichte die Boxster-Baureihe einschließlich der Cayman-Modelle einen Zuwachs von elf Prozent auf 4.400 Einheiten. Die im September vergangenen Jahres eingeführte vierte Baureihe, der Porsche Panamera, verkaufte sich bis Ende Januar mehr als 8.300 Mal.


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