18.03.2010 | Redakteur: Christoph Baeuchle

Der Kfz-Landesverband Thüringen hat seinen Präsidenten bestätigt. Auf der Mitgliederversammlung ist Hans-Jürgen Vogel einstimmig wiedergewählt worden. „Als besonderen Vertrauenszuspruch werte ich den Umstand, dass meine Wahl einstimmig erfolgte“, sagte Vogel. Damit führt Vogel dem Landesverband, der die Interessen von rund 1.000 Mitgliedsbetrieben mit etwa 10.000 Mitarbeitern vertritt, für weitere drei Jahre.
Der Unternehmer mit Autohäusern in Hermsdorf, Gera und Eisenberg steht seit 19 Jahren ehrenamtlich an der Spitze des Kfz-Gewerbes in Thüringen. Darüber hinaus gehört er seit 2005 dem Vorstand des Zentralverbandes des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) an. Gleichzeitig mit der Wahl des Präsidenten wurde der Vizepräsident Volkmar Nürnberger – Obermeister der Kfz-Innung Weimar – im Amt bestätigt.
Bei seinem Blick zurück ins vergangene Jahr lobte Vogel die Umweltprämie. Sie habe zu einem erfreulichen Ergebnis geführt, allerdings täusche die positive Renditeentwicklung über vieles hinweg. Vogel warnte vor zu viel Optimismus: „Wir müssen uns mit einem Normalmarkt von 2,8 bis 3 Millionen Autos in Deutschland beschäftigen“, so Vogel. Auch das sei schon optimistisch.
Vogel mahnte, trotz rückläufiger Absatzzahlen die Fortbildung der Mitarbeiter nicht zu vergessen. „In der Zukunft müssen sich die Betriebe weiterhin mit Schulung und Fortbildung der Mitarbeiter beschäftigen, wenn sie in der Lage bleiben wollen, moderne Fahrzeuge zu warten“, so Vogel. Im vergangenen Jahr hat die Zahl der Mitarbeiter in den Thüringer Kfz-Betrieben um vier Prozent abgenommen.
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