18.03.2010 | Redakteur: Christoph Baeuchle
Bei BMW sollen Kleinwagen künftig eine Hauptrolle spielen. Ab 2014 ließen sich mit einer neuen gemeinsamen Plattform für Mini- und kleine BMW-Modelle 700.000 bis eine Million Fahrzeuge pro Jahr bauen, sagte Konzernchef Norbert Reithofer laut der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag bei einer Analystenkonferenz in München.
Reithofer bekräftigte erneut die Absatzziele: Bis 2020 will der Autobauer mehr als zwei Millionen Einheiten verkaufen. Damit wäre quasi jeder zweite BMW ein Kleinwagen. Derzeit ist etwa jedes Dritte Auto aus dem BMW-Konzern ein Kleinwagen.
„Wir werden mit der Marke MINI und der Marke BMW neue Modelle und Varianten auf den Markt bringen – auch im Kleinwagensegment. Dieses Segment wird weiter wachsen“, so Reithofer. „Wir können uns vorstellen, für diese neuen Fahrzeuge eine gemeinsame Architektur für Front- und Allradantrieb zu entwickeln. Das bedeutet: Es wird künftig in den kleineren Fahrzeugklassen BMW mit Frontantrieb geben.“ Das Kleinwagensegment erfordere bekanntermaßen andere Kostenstrukturen als große Fahrzeugklassen.
Entscheidend für den Münchner Autobauer ist, auch in diesem Segment profitabel zu wachsen. Grundsätzlich schätzt BMW das Wachstum in Kleinwagensegment zwischen vier und sechs Prozent ein.
Auch die Politik mache den Schritt zu mehr Kleinwagen notwendig. Nur so könnte der Autobauer die strenger werdenden Emissions-Richtlinien in Europa, Amerika und Asien einhalten.
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