07.07.2010 | Redakteur: Christoph Baeuchle
Der französische Autobauer PSA Peugeot Citroën hat im ersten Halbjahr 2010 einen Rekordabsatz erzielt. Insgesamt seien die Verkäufe zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum um knapp 17 Prozent auf 1,86 Millionen Einheiten gestiegen, teilte der französische Autobauer am Mittwoch mit. Das erste Halbjahr sei bezüglich der Absatzzahlen das beste Halbjahr des Unternehmens gewesen, so PSA-Markenvorstand Jean-Marc Gales.
Auf dem europäischen Markt konnte PSA die Verkäufe von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen um 7,7 Prozent auf mehr als 1,2 Millionen Einheiten steigern. Dabei stieg der Marktanteil um einen Prozentpunkt auf 14,6 Prozent.
Dagegen musste der Konzern in Deutschland starke Rückgänge hinnehmen: Laut Kraftfahrtbundesamt sanken die Neuzulassungen von Peugeot in den ersten sechs Monaten um 39 Prozent auf 45.500 Pkw, Citroën verbuchte ein Minus von 34 Prozent auf gut 35.000 Pkw.
Außerhalb Europas konnte PSA in zahlreichen Märkten zulegen: In China stieg der Absatz um 49 Prozent auf 176.000 Fahrzeuge, in Lateinamerika um 13 Prozent. Dagegen verbuchte der Konzern in Russland ein Minus von 7,6 Prozent.
Beim Ausblick ist PSA weiter vorsichtig: Der Autobauer bestätigte die zu Jahresbeginn gemachte Prognose, ohne allerdings genaue Zahlen zu nennen. Demnach rechnet der Konzern in Europa mit weiteren Gewinnen bei den Marktanteilen. Für China und Lateinamerika erwartet der Konzern ein Plus im zweistelligen Prozentbereich.
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