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Pit-Stop wechselt den Besitzer

Umbau der Kette zu einem Franchise-System

30.07.2010 | Autor: Norbert Rubbel/Andreas Grimm

Neueigner PV Automotive verfolgt eigene Pläne: Die rund 400 Pit-Stop-Filialen in Deutschland sollen künftig als lokale Franchise-Betriebe weitergeführt werden.

Die Werkstattkette Pit-Stop wechselt den Eigentümer und soll künftig unter der Regie von Franchise-Unternehmern weitergeführt werden. Die Essener PV Automotive GmbH, Großhändler für Autoersatzteile und Lieferant für Werkstattausrüstungen, übernehme die Kette von der Fondsgesellschaft bluO, teilte Stephan Rahmede, Geschäftsführer des Großhändlers, am Freitag vor Pressevertretern mit.

Der Essener Teilehändler und Werkstattausrüster betreibt derzeit bereits die Werksattsysteme „Autoprofi“ und „Autofit“. Sie sollen auch Vorbild für die Zukunft von Pit-Stop werden, da aus den derzeit rund 400 Niederlassungen der Werkstattkette mittelfristig Franchise-Betriebe entstehen sollen, die von Unternehmern vor Ort geführt werden. Die Marke Pit-Stop bleibe jedoch erhalten, sagte Rahmede. Über den Kaufpreis machte er keine Angaben.

„Pit-Stop soll eine Plattform für Existenzgründer sein“, führte Rahmede aus. Seinen Plänen zufolge sollen die derzeitigen Filialen von Einzelunternehmern übernommen und geführt werden. Erste Ansprechpartner seien die Werkstattleiter, aber auch Interessenten von außen seien willkommen. Vertragsgebundene Werkstätten sieht er dagegen nicht als neue Partner. „Die interessieren sich nicht für den Freien Markt“, so Rahmede.

Betriebe mit Full-Service-Angebot

Die künftigen Inhaber sollen ihre Betriebe Geschäft eigenverantwortlich betreiben. Das Franchise-System biete ihnen ein Vollsortiment an Fahrzeugteilen in Erstausrüsterqualität, System- und Finanzierungsangebote, Mitarbeiterqualifizierung und ein zentrales Service-Marketing. Die Existenzgründer müssten eine Einstiegszahlung leisten sowie die typische laufende Franchisegebühr. „Wir wollen an der Existenzgründung selbst aber nichts verdienen“, unterstrich Rahmede.

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