Liqui Moly und A.T.U. beenden Kooperation

Sprecher: „Rein geschäftliche Gründe“

11.11.2011 | Redakteur: Gerd Steiler

Macht´s ab sofort ohne A.T.U.: Liqui-Moly-Chef Ernst Prost will den bislang über die Weidener Werkstattkette getätigten Jahresumsatz von rund zwölf Millionen Euro künftig verstärkt auf seine mehr als 35.000 Autohaus- und Werkstattkunden verlagern.
Macht´s ab sofort ohne A.T.U.: Liqui-Moly-Chef Ernst Prost will den bislang über die Weidener Werkstattkette getätigten Jahresumsatz von rund zwölf Millionen Euro künftig verstärkt auf seine mehr als 35.000 Autohaus- und Werkstattkunden verlagern.

Der Motorenölspezialist Liqui Moly und die Werkstattkette Auto Teile Unger (A.T.U.) haben ihre Zusammenarbeit nach 25 Jahren eingestellt. Wie der Schmierstoffhersteller am Freitag in Ulm mitteilte, findet das Geschäft mit Additiven und Schmierstoffen in den Filialen des Autozubehörhändlers ab sofort ohne Liqui Moly statt.

„Wir waren mit der Zusammenarbeit mit A.T.U. über lange Jahre sehr zufrieden. Aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen über die Zukunft des Geschäfts müssen wir jetzt leider getrennte Wege gehen“, so ein Liqui-Moly-Sprecher gegenüber »kfz-betrieb«-ONLINE. Die Gründe für die jetzt vollzogene Trennung seien „rein geschäftlicher Natur“. Zuletzt hatte das Ulmer Unternehmen eigenen Angaben zufolge jährlich rund zwölf Millionen Euro Umsatz mit der Kfz-Ersatzteilkette realisiert.

Autofahrer und treue Endverbraucher suchten schon jetzt nach einer neuen Bezugsquelle für Öl und Additive von Liqui Moly, heißt es. „Das ist eine Chance für unsere anderen mehr als 35.000 Autohaus- und Werkstattkunden, sich ein Stück dieses Umsatzkuchens abzuschneiden. Schließlich verlangen immer mehr Autofahrer explizit nach Produkten Made by Liqui Moly“, so Firmenchef Ernst Prost laut Mitteilung.

Kommentare werden geladen....

Ihr Kommentar zum Thema

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 387052 / Wirtschaft)

Plus-Fachartikel

Präsenz in der Fußgängerzone: Schaufenster Innenstadt

Präsenz in der Fußgängerzone: Schaufenster Innenstadt

Durch die Automeilen am Stadtrand verschwanden die Neuwagen-Ausstellungsräume aus den Innenstädten. Da das Leben aber nicht in Gewerbegebieten stattfindet, stellt sich die Frage, ob sich Automarken wieder verstärkt in Stadtzentren zeigen sollten. lesen

Start-Up im Stadtzentrum: In der Innenstadt zu Hause

Start-Up im Stadtzentrum: In der Innenstadt zu Hause

Inmitten von Freiburg hat Heiko Ehret 2014 ein alteingesessenes Mercedes-Autohaus erworben. Da er seit 2017 keine Neuwagen mehr vermitteln darf, rückt die Werkstattleistung jetzt noch stärker in den Fokus – den Kunden gefällt’s. lesen