China will Automarkt anschieben

Presse: Diverse Freiheiten für Händler geplant

| Autor: Christoph Baeuchle

Mit neuen Regeln im Vertrieb und bei Ersatzteilen will die chinesische Regierung für mehr Wettbewerb sorgen.
Mit neuen Regeln im Vertrieb und bei Ersatzteilen will die chinesische Regierung für mehr Wettbewerb sorgen. (Bild: VBM-Archiv)

China will seinen Automarkt durch mehr Freiheiten für Händler ankurbeln. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters können die Händler künftig auch Fahrzeuge konkurrierender Marken in ihre Showrooms stellen. Zugleich dürfen die Kfz-Hersteller ihren Partnern künftig nicht mehr einseitig feste Verkaufsquoten auferlegen.

Zudem sehe der vom chinesischen Handelsministerium vorgelegte Entwurf vor, dass die Händler künftig auch untereinander mit Ersatzteilen Geschäfte machen können. Im vergangenen Jahr hatten die chinesischen Kartellwächter Daimler zu einem Bußgeld von mehr als 50 Millionen Euro verdonnert. Die Strafe begründeten sie mit abgesprochen Preisen sowie mit Mindestpreisen bei E- und S-Klasse.

Der chinesische Automarkt konnte die Erwartungen im vergangenen Jahr nicht erfüllen. Unterm Strich blieb ein für bislang gewohnte chinesische Verhältnisse mageres Wachstum von rund drei Prozent. Im laufenden Jahr soll der Markt wieder etwas kräftiger zulegen, Experten rechnen mit einem Plus von fünf bis sieben Prozent.

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