Renault-Nissan: Vollautonomes Fahren ab 2020

Allianzpartner wollen zehn Modelle entsprechend ausrüsten

| Autor: Christoph Baeuchle

Die Allianzpartner treiben das Thema autonomes Fahren gemeinsam voran.
Die Allianzpartner treiben das Thema autonomes Fahren gemeinsam voran. (Foto: Renault)

Die Renault-Nissan-Allianz will mit selbstfahrenden Autos auf den Markt kommen. Startschuss ist bereits 2016: „Single Lane Control“ erlaube es Fahrzeugen, sich auf Autobahnen ohne Spurwechsel autonom fortzubewegen, teilte die Allianz mit. Dies schließe auch den Stop-and-go-Verkehr ein.

Ab 2018 wollen die beiden Hersteller Fahrzeuge mit „Multiple Lane Control“ einführen, die von sich aus Gefahren erkennen und bewältigen sowie die Spur auf Autobahnen selbstständig wechseln können. 2020 will die Allianz das Spektrum der autonomen Fahrsysteme schließlich auf den Stadtverkehr ausweiten. Mit der „Intersection Autonomy“ können Fahrzeuge ohne Zutun des Fahrers auch Innenstadtkreuzungen sicher passieren.

Verantwortlich für die Aktivitäten der Allianz bei der Entwicklung vernetzter Fahrzeuge ist Ogi Redzic, neuer Vice President für Connected Vehicles und Mobility Services. Redzic war zuvor bei Nokia und zuletzt als Vice President Automotive beim Online-Kartenservice Nokia Here.

Die Allianzpartner planen, bis 2020 die nötigen Systeme zu einem erschwinglichen Preis in massenmarkttaugliche Großserienfahrzeuge zu integrieren. Bis dahin sollen die Technologien für autonomes Fahren in über zehn Modellen eingeführt werden. Der Vertrieb der neuen Modelle soll in den Vereinigten Staaten, Europa, Japan und China erfolgen.

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