Starker Dezember rettet Österreichs Autobilanz

Pkw-Neuzulassungen steigen 2015 um 1,7 Prozent

| Autor: Christoph Baeuchle

In 2015 kamen in Österreich 1,7 Prozent mehr Pkw erstmals auf die Straße.
In 2015 kamen in Österreich 1,7 Prozent mehr Pkw erstmals auf die Straße. (Foto: Pixabay)

Ein guter Jahresschluss hat die Gesamtjahresbilanz des österreichischen Automarktes noch ins Plus gedreht. Mit 308.555 Pkw seien die Neuzulassungen des Vorjahres um 1,7 Prozent übertroffen worden, teilte die österreichische Bundesanstalt Statistik mit.

Für die leichten Zuwächse haben vor allem zulassungsstarke Monate am Jahresende gesorgt: Im November legten die Pkw-Neuzulassungen um 8,2 Prozent (+1.762 Einheiten) zu, und im Dezember kamen im Vergleich zum Vorjahresmonat 31,3 Prozent (+5.441 Einheiten) mehr Neuwagen erstmals auf die Straße.

Die meisten Marken profitieren vom starken Finish. Nur wenige verbuchten im Dezember keine Zuwächse. Die Abgas-Affäre machte Volkswagen deutlich zu schaffen: Die Neuzulassungen gingen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,6 Prozent zurück. Deutlich stärkere Rückschläge zum Jahresende mussten Ford (-1,8 Prozent), Dacia (-5,4 Prozent) und Toyota (-24,8 Prozent) wegstecken.

Big Player in Österreich


Die volumenstärksten Importeure des Jahres 2015
MarkeAbsatzVeränderung zum Vorjahr
Volkswagen53.396-2,5%
Opel21.870+3,3%
Skoda21.021+1,8%
Hyundai20.969+5,7%
Ford17.274-8,3%
Audi17.131-6,4%
BMW16.582+5,2%
Renault16.442+1,8%
Seat13.339-3,9%
Mercedes13.140+12,5%

Quelle: Statistik Austria

Einige Fabrikate konnten ihr Jahresergebnis noch etwas polieren: Mit einem Plus von 240 Prozent auf 3.585 Pkw war Hyundai die zweitgrößte Marke im Dezember. Auf Jahressicht fiel der Zuwachs mit insgesamt 5,7 Prozent deutlich geringer aus.

Zahlreiche andere Importeure folgten mit hohen zweistelligen Zuwächsen: Mazda (+88,5 Prozent), BMW (+71,5 Prozent), Citroën (+70,2 Prozent) und Jeep (+64,9 Prozent) führten das Verfolgerfeld an. Peugeot (+57,3 Prozent), Renault (+46,8 Prozent), Fiat (+37,5 Prozent) und Skoda (27,7 Prozent) lagen trotz hoher Zuwächse zum Teil deutlich dahinter.

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