Abgas-Affäre: Audi-Rückruf soll im März starten

Marke mit den vier Ringen beginnt mit dem A4

| Autor: Martin Achter

Noch muss das KBA den geplanten technischen Maßnahmen von Audi zustimmen.
Noch muss das KBA den geplanten technischen Maßnahmen von Audi zustimmen. (Foto: Achter)

Audi will in Deutschland ab März die von der Abgas-Affäre betroffenen Fahrzeuge in die Werkstätten in zurückrufen. „Audi bereitet sich derzeit gemeinsam mit seinen Händlern darauf vor, die technischen Maßnahmen an den betroffenen Fahrzeugen zügig und komfortabel vorzunehmen“, teilte eine Unternehmenssprecherin am Mittwoch auf Anfrage von »kfz-betrieb« mit. Zieltermin für den Beginn des Rückrufs sei Anfang März. Allerdings müsse das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) die geplanten Nachbesserungen noch freigeben.

Den Beginn der Rückruf-Aktion sollen laut Audi Fahrzeuge des volumenstarken Modells A4 mit einer Variante des 2,0-Liter TDI-Motors machen. Fahrzeuge mit 1,6-Liter-Motoren folgen voraussichtlich ab September. Zuvor waren Audis Rückrufpläne in den USA bekannt geworden.

Der VW-Konzern hatte im September Manipulationen von Abgastests bei Dieselfahrzeugen mit Hilfe einer Software zugegeben. Betroffen davon waren neben der Stammmarke auch Fahrzeuge der Konzerntöchter Audi, Porsche, Seat und Skoda. Dabei ging es um die Werte für das gesundheitsschädliche Stickoxid.

In dieser Sache hatte das KBA für insgesamt 2,4 Millionen Wagen in Deutschland einen verbindlichen Rückruf angeordnet, der in diesen Tagen anläuft. Es geht um verschiedene Motoren- und Fahrzeugmodelle. Außerdem hatte VW bei 800.000 Autos falsche Angaben zum Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxid (CO2) gemacht.

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