KBA-Segmente: Dämpfer für den VW Golf

Drei Führungswechsel im Januar

| Autor: sp-x

Trotz eines Absatzeinbruchs bleibt der VW Golf mit weitem Abstand das meistverkaufte Auto in Deutschland.
Trotz eines Absatzeinbruchs bleibt der VW Golf mit weitem Abstand das meistverkaufte Auto in Deutschland. (Foto: Volkswagen)

VW hat im Januar gut ein Fünftel weniger Golf-Neuzulassungen verbucht als im Vorjahresmonat. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) zählte 16.455 neu angemeldete Golf, 20,9 Prozent weniger als vor zwölf Monaten. Damit schnitt der Branchenprimus deutlich schlechter ab als das allgemein schwächelnde Kompakt-Segment (minus 3,8 Prozent). Trotzdem bleibt der Wolfsburger mit großem Abstand Deutschlands beliebtestes Auto – und auch in der Kompaktklasse ohne Konkurrenz. Auf Rang zwei folgt dort der weitgehend baugleiche Audi A3 mit 4.444 Neuzulassungen.

Auch der VW Passat kann seine herausragende Stellung auf dem deutschen Neuwagenmarkt halten, trotz eines Nachfrageeinbruchs um 16,2 Prozent auf 6.386 Neuzulassungen im Januar. Das ist Rang zwei auf dem Gesamtmarkt und Rang eins unter den Mittelklassemodellen.

Allgemein hält VW trotz der offensichtlich einsetzenden Auswirkungen des Diesel-Skandals bislang die angestammten Spitzenplätze in der Segment-Bestsellerliste des KBA. Der Kleinstwagen Up kommt auf 2.498 Neuzulassungen (minus 12,3 Prozent), der Kleinwagen Polo auf 5.888 (plus 21,4 Prozent), das SUV Tiguan (trotz anstehenden Modellwechsels plus 3,7 Prozent) auf 3.889 Einheiten, der Van Touran auf 2.427 Einheiten (minus 0,3 Prozent) und der Transporter auf 2.427 Einheiten (minus 5,5 Prozent).

Insgesamt kam die Marke VW auf 47.147 Neuzulassungen – ein Minus von 8,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die ebenfalls vom Diesel-Skandal betroffenen Schwestermarken Seat (-2,2 %) und Skoda (-7,3 %) verloren ebenfalls, Premiumhersteller Audi hingegen gewann 22,5 Prozent.

Führungswechsel innerhalb einer Fahrzeugklasse gab es im Januar drei Mal. So stieß die Mercedes B-Klasse bei den Mini-Vans mit 1.612 Neuzulassungen den Renault Scénic vom Thron, der Mercedes GLK/GLC (1.973 Einheiten) löste bei den SUV den Ford Kuga ab und der Audi TT (1.004 Einheiten) fuhr bei den Sportwagen dem Porsche 911 davon.

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