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15 Prozent Umsatzrückgang bei PSA

Autor / Redakteur: dpa/jr / Jens Rehberg

Der französische Autobauer hat im ersten Quartal im Zuge der Corona-Krise herbe Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Angaben zur Gewinnentwicklung machte der Konzern erst gar nicht.

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(Bild: PSA)

PSA hat die Folgen der Coronavirus-Pandemie im ersten Quartal deutlich zu spüren bekommen. Der Umsatz des Autoherstellers im Fahrzeuggeschäft sackte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 15,7 Prozent auf knapp 12 Milliarden Euro ab, wie der Konzern am Dienstag in Rueil-Malmaison bei Paris mitteilte. Das weltweite Verkaufsvolumen war im ersten Jahresviertel um gut 29 Prozent auf rund 627.000 verkaufte Einheiten eingebrochen. Angaben zum Gewinn machte PSA erst gar nicht.

PSA-Finanzchef Philippe de Rovira verwies darauf, dass der Konzern seine Liquidität gesichert und die Kosten in Anbetracht der Covid-19-Auswirkungen drastisch reduziert habe. Er sprach von einem „chaotischen wirtschaftlichen Umfeld“ und betonte, dass das Unternehmen sich nun voll darauf konzentriere, die Krise zu meistern.

Der Marktausblick von PSA für das laufende Jahr 2020 sieht düster aus. Die Franzosen rechnen nun mit einem Einbruch von rund einem Viertel in Europa und Lateinamerika, einem Rückgang von 20 Prozent in Russland sowie 10 Prozent in China. Die Prognose hänge aber unter anderem von der Dauer und Ausbreitung der Virus-Krise sowie den Maßnahmen der betroffenen Länder ab.

Erst kürzlich hatte PSA bekanntgegeben, seinen finanziellen Spielraum in Anbetracht der Corona-Krise mit einer zusätzlichen milliardenschweren Kreditlinie zu erhöhen. Die Franzosen hatten im März die Produktion in 15 Autowerken in Europa, darunter auch bei der deutschen Tochter Opel, wegen der grassierenden Pandemie gestoppt. PSA bereitet sich zurzeit auf seine Fusion mit Fiat Chrysler vor.

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