2018: Ein Ausnahmejahr für Mazda

Autor / Redakteur: Das Gespräch führten Wolfgang Michel und Julia Mauritz / Julia Mauritz

Nach einem Konsolidierungsjahr nimmt Mazda Deutschland Kurs auf 70.000 Neuzulassungen. Geschäftsführer Bernhard Kaplan schildert, welche Rolle die neuen Modelle dabei spielen und wie der Handel wirtschaftlich dasteht.

Mazda-Deutschland-Geschäftsführer Bernhard Kaplan sieht das geplante Verkaufsvolumen nicht durch Lieferengpässe gefährdet.
Mazda-Deutschland-Geschäftsführer Bernhard Kaplan sieht das geplante Verkaufsvolumen nicht durch Lieferengpässe gefährdet.
(Bild: Simon)

Redaktion: Wann kommt der neue CX-30, und welches Volumen trauen Sie ihm zu?

Bernhard Kaplan: Der neue CX-30 feiert im September Handelspremiere. Er basiert auf der Plattform des neuen Mazda 3 und füllt den Raum, den es zwischen dem CX-3 und dem CX-5 gibt, perfekt aus. Im Vergleich zum CX-3 hat das neue Modell deutlich mehr Platz im Innenraum – und das bei kompakten Abmessungen. Bei ausreichender Verfügbarkeit dürfte sich der Absatz im Bereich des CX-3 und des CX-5 bewegen – also zwischen 16.000 und 20.000 Neuzulassungen.

Warum sind die Verkaufserwartungen für den Mazda 3 mit rund 10.000 Neuzulassungen bescheidener als beim Vorgänger?

Das Design des neuen Mazda 3 ist anspruchsvoll, und wir legen Wert darauf, das Auto wertig zu verkaufen, folglich sehen wir 10.000 Einheiten als adäquate Zahl. Wir wollen mit diesem Modell nicht unser Heil im Volumen und im Marktanteil suchen. Es ist deutlich spitzer positioniert als der Vorgänger.