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2.300 manipulierte Diesel in NRW vor der Stilllegung

| Autor: Christoph Baeuchle

Die Software-Updates für manipulierte Diesel-Fahrzeuge laufen schon fast zwei Jahre. Nicht alle kamen der Aufforderung zum Rückruf nach. Ab nächster Woche droht einigen Diesel-Fahrern in NRW deshalb die Stilllegung.

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Die Kralle könnte ab nächster Woche Diesel-Fahrer in NRW überraschen, die dem angeordneten Software-Update ihres Diesels nicht nachkamen.
Die Kralle könnte ab nächster Woche Diesel-Fahrer in NRW überraschen, die dem angeordneten Software-Update ihres Diesels nicht nachkamen.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Jetzt wird es ernst: In Nordrhein-Westfalen droht in den kommenden Wochen die Stilllegung von mehr als 2.300 Diesel-Fahrzeugen. Die Besitzer der betroffenen VW- und Audi-Modelle /(Baujahre 2009 bis 2014) haben die Rückruffrist wegen der illegalen Abschaltvorrichtungen verstreichen lassen. Das berichtet der WDR nach einer Umfrage unter den nordrhein-westfälischen Zulassungsstellen.

Abhängig vom Zulassungsamt bleibt den Betroffenen jetzt noch eine Frist von acht (Kreis Herford) bis 90 Tagen (Kreis Olpe), um das notwendige Software-Update durchzuführen. Laut WDR räumen die meisten Zulassungsstellen zwei bis vier Wochen ein.

Die ursprünglich den Fahrzeughaltern eingeräumte Frist von 18 Monaten lief Ende April ab. Daraufhin hatte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) die Daten von gut 15.000 Fahrzeughaltern an die kommunalen Zulassungsstellen in ganz Deutschland weitergeleitet.

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