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3er-Rückruf: BMW holt 139.000 Autos in China zurück

| Autor / Redakteur: dpa/js / Jakob Schreiner

Die Münchner rufen in Fernost zwischen 2005 und 2011 produzierte Modelle der 3er-Serie wegen eines möglichen Ausfalls der Klimaanlage zurück. Dass europäische Fahrzeuge betroffen sind, erwartet BMW derzeit nicht. Man beobachte die Situation aber.

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(Bild: gemeinfrei / CC0 )

BMW ruft in China mehr als 139.000 Fahrzeuge wegen möglicher Probleme mit der Klimaanlage in die Werkstätten. Das teilte Chinas Qualitätsaufsichtsbehörde auf ihrer Website mit. Betroffen seien 3er-BMWs, die zwischen 2005 und 2011 gebaut wurden. Ein BMW-Sprecher sagte in München, die Verkabelung des Gebläsereglers werde ersetzt, weil ein Stecker rosten und sich Kabel erwärmen könnten. Dann könnte die Klimaanlage ausfallen. Der Aufsichtsbehörde zufolge könnte sich in extremen Fällen die Wahrscheinlichkeit für einen Brand erhöhen.

Auf Nachfrage von »kfz-betrieb« sagte ein Sprecher, es seien ausschließlich Fahrzeuge „der Baureihe 3er-Limousine, 3er-Touring, 3er-Coupé und 3er-Cabrio (E9x)“ betroffen. Vom Rückruf ausgenommen seien bislang „Deutschland, Österreich, Japan und weitere Länder“. Hier sei es „auch nach intensiver Untersuchung“ nicht zu vermehrten Ausfällen der Klimaanlage oder gar zu Fahrzeugbränden gekommen, sagte der Sprecher weiter. Man wolle die Situation aber dennoch laufend weiter beobachten.

Erst im August hatte ein zunächst nur für Korea angekündigter Rückruf aufgrund einer Motorbrand-Serie die südkoreanischen Sicherheitsbehörden auf den Plan gerufen. Wie sich wenig später herausstellte, musste der Hersteller neben rund 100.000 Fahrzeugen in Südkorea auch in Europa rund 324.000 Autos aufgrund der gleichen Problematik zurückholen.

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