80.000 Euro für die Landesfachschule

Hessisches Kfz-Gewerbe erhält Zuschuss vom Bund

12.01.2009 | Autor: Holger Zietz

Andreas Storm (Mi.), parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbildungsministerium , übergab den Zuschussbescheid an Claus Kapelke (li.), Geschäftsführer Innung und Landesfachschule, und Herbert Seidler (re.), stellv. Obermeister Innung Frankfurt-Main-Taunus.
Andreas Storm (Mi.), parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbildungsministerium , übergab den Zuschussbescheid an Claus Kapelke (li.), Geschäftsführer Innung und Landesfachschule, und Herbert Seidler (re.), stellv. Obermeister Innung Frankfurt-Main-Taunus.

Einen Zuschussbescheid über rund 80.000 Euro brachte Andreas Storm, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, persönlich in die Landesfachschule des Kfz-Gewerbes Hessen in Frankfurt am Main. Herbert Seidler, stellvertretender Obermeister der Innung Frankfurt-Main-Taunus, freute sich über den Zuschuss des Bundes.

Die Bildungsstätte plane Investitionen von über 180.000 Euro. Neben dem Bundeszuschuss gebe es dafür auch Geld vom Land Hessen, das für 30 Prozent der Kosten aufkomme; die restlichen 25 Prozent müsse die Schule selbst aufbringen.

Claus Kapelke, Geschäftsführer der Innung und der Bildungsstätte, stellte die Arbeit der Schule in der Lehrlings- und Meisterausbildung vor. Zurzeit unterrichteten dort elf Ausbilder sowie 23 nebenberufliche Dozenten. Angeboten würden alle Themen, die in den Betrieben gebraucht würden. Großen Anklang habe die „Kick-Off Veranstaltung“ für die Anfänger im ersten Lehrjahr gefunden. Inzwischen vermittle die Schule den Azubis in Zusammenarbeit mit Berufsgenossenschaft und Krankenkasse auch Wissenswertes über Gesundheitsthemen.

Staatssekretär Storm erklärte, das deutsche Wirtschaftssystem zeichne sich durch die hochqualifizierte und flexible Ausbildung im dualen System aus. Viele Berufe hätten sich in den vergangenen Jahren von Grund auf verändert, das duale System habe darauf schnell reagieren können.

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