Abgasuntersuchung: AU-ch das noch!

Nach Bremsprüfstand und Scheinwerferprüfplatz rollt in Sachen Abgasuntersuchung der nächste Akkreditierungs-/Kalibrierungsstein auf Kfz-Betriebe zu – und das gleich in doppelter Hinsicht. Viel fetter machen das Kraut für so manchen aber die neuen, ab 1. Januar gültigen Grenzwerte bei der AU. Wer weiß, worauf es ankommt, kann sich eventuell eine (teure) Geräte-Neuanschaffung sparen.

| Autor: Steffen Dominsky

„Wieder rein ins Rohr“ heißt es seit 1.1.2018 in Sachen AU und generelle Endrorhmessung. Ab kommendem Januar, und darüber hinaus, werden sich weitere Aspekte im Rahmen der Abgasuntersuchung ändern. Ein sehr wichtiger: Die AU wird künftig im Rahmen eines akkreditierten Verfahrens ablaufen müssen.
„Wieder rein ins Rohr“ heißt es seit 1.1.2018 in Sachen AU und generelle Endrorhmessung. Ab kommendem Januar, und darüber hinaus, werden sich weitere Aspekte im Rahmen der Abgasuntersuchung ändern. Ein sehr wichtiger: Die AU wird künftig im Rahmen eines akkreditierten Verfahrens ablaufen müssen. (Bild: dpa)

Money for nothing“ – wer kennt ihn nicht, den Song, mit dem die britische Band „Dire Straits“ zu Weltruhm gelangte. Zu „Geld fürs Nichtstun“ zu kommen, ist ein Umstand, von dem viele träumen – sicher auch der eine oder andere Inhaber eines Kfz-Betriebs. Erfüllt hatte er sich für Letztere sogar für etliche Jahre, ansatzweise zumindest. Denn von 2010 bis Ende letzten Jahres war in Sachen Abgasuntersuchung beim Gros der Fahrzeuge die „elektronische AU“ angesagt. Readiness-Codes auslesen, das war’s: Die 30-Sekunden-Nummer für 30 Euro – schöne AU-Welt. Doch damit ist seit 1.1.2018 mit der Einführung der generellen Endrohrmessung bekanntlich Schluss. Aber nicht nur das: Wer auch künftig die eigene Inhouse-AU anbieten möchte, darf investieren. Das Leitfaden-5.01-Update von Ende 2017/Anfang 2018 war erst der Anfang.

Weiter geht’s in der staatlich verordneten AU-Tournee zum 1. Januar mit der Einführung strengerer Grenzwerte (siehe Kasten unten). Die gute Nachricht in diesem Zusammenhang: Die Neuerung betrifft ausschließlich die AU an Euro-6/VI-Fahrzeugen. Wer diese Modelle ausklammert, braucht (vorerst) nichts weiter zu tun und damit auch nicht zu investieren. Wer jedoch AU-technisch up to date sein möchte, der sollte bzw. muss einen Blick auf sein(e) AU-Gerät(e) werfen, besser gesagt auf das Typenschild. Denn mit Einführung der neuen Grenzwerte erhöht Vater Staat auch den Anspruch an das Prüfequipment.

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