Abgasuntersuchung: Endrohr gut, alles gut?

Dem Dieselskandal sei Dank wird die AU umfassend reformiert. Wie eine geplante Partikelmessung aussehen soll, weiß niemand. Genauso wenig, was in Sachen NOX passiert. Nur eines ist sicher: Die DAkkS mischt wieder mit – und das alles wird kosten.

| Autor: Steffen Dominsky

Mit der Wiedereinführung der generellen Endrohrmessung hat die AU den ersten Schritt hin zur „echten Prüfung“ gemacht. Weitere folgen. Doch was und wie genau, ist von staatlicher Seite zum Teil noch offen.
Mit der Wiedereinführung der generellen Endrohrmessung hat die AU den ersten Schritt hin zur „echten Prüfung“ gemacht. Weitere folgen. Doch was und wie genau, ist von staatlicher Seite zum Teil noch offen. (Bild: dpa)

Wer kennt es nicht, das bekannte Zitat von Helmut Kohl „Entscheidend ist, was hinten rauskommt“? Selbst wenn der Altkanzler damit keineswegs den Schadstoffausstoß von Automobilen meinte: Für sie gilt haargenau dasselbe! Über viele Jahre hinweg interessierte aber genau das den Gesetzgeber reichlich wenig. Jedes Fahrzeug am Endrohr messen? Knapp ein Jahrzehnt lang war das von Staats wegen verpönt. „Wir vertrauen der Automobilindustrie und die ihrer manipulierten OBD“ lautete die aus dem Nachhinein betrachtete Praxis. Doch damit ist seit 1. Januar Schluss. Seitdem wird scharf geschossen, pardon, gemessen (siehe Ausgabe 51-52/2017). Bei jedem Fahrzeug werden seitdem, wie bis 1.10.2008 üblich, die Abgase auch tatsächlich geprüft.

Bereits verfügbar: Der angeblich kleinste Partikelmesser der Welt, der „Partector“ (Naneos, Schweiz), eigent sich auch zum mobilen Messen von Partiklen bei Kraftfahrzeugen. Er hat sich bei diversen Feldversuchen bewährt.Bereits verfügbar: Der angeblich kleinste Partikelmesser der Welt, der „Partector“ (Naneos, Schweiz), eigent sich auch zum mobilen Messen von Partiklen bei Kraftfahrzeugen. Er hat sich bei diversen Feldversuchen bewährt. (Bild: Naneos)

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