Ford Mondeo Abgesang auf die klassische Mittelklasse-Limousine

Autor / Redakteur: sp-x/gr / Andreas Grimm

Mit dem Ford Mondeo geht es endgültig zu Ende. Fast 30 Jahre lang gehörte die Mittelklasse-Limousine zum Portfolio des Autobauers. Nun ist das Produktionsende terminiert. Gleichwohl dünnt Ford das Programm weniger hart aus als angenommen.

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Zeitenwende: Die Produktion des Ford Mondeo läuft 2022 aus. S-Max und Galaxy bleiben aber noch im Programm.
Zeitenwende: Die Produktion des Ford Mondeo läuft 2022 aus. S-Max und Galaxy bleiben aber noch im Programm.
(Bild: Ford)

Ford beendet die Produktion des Mittelklassemodells Mondeo im März 2022. Wie in den USA will sich der Konzern auch hierzulande vor allem auf SUVs konzentrieren; Limousine und Kombi erhalten daher keinen direkten Nachfolger, stattdessen dürfte im kommenden Jahr ein Crossover-Modell die Lücke in der Mittelklasse füllen.

Die alte Mondeo-Plattform lebt aber zunächst weiter, da die technisch verwandten Vans Galaxy und S-Max entgegen früherer Spekulationen zunächst weiter gebaut werden. Branchenbeobachter waren davon ausgegangen, dass sie alle der Modernisierung zum Opfer fallen würden. Auch die Van-Klasse gehörte in den letzten Jahren schließlich nicht zu den Absatzgewinnern im Neuwagenmarkt.

Erstmals aufgelegt wurde der Mondeo 1993 als Nachfolger des Sierra. Der neue Name sollte darauf hindeuten, dass das Modell als Weltauto gedacht war und auf zahlreichen Märkten mit nur geringen Modifikationen verkauft wurde. Die aktuelle Generation ist seit 2014 auf dem Markt und ist ein enger Verwandter des amerikanischen Ford Fusion. Seit vergangenem Jahr gibt es nur noch ein eingeschränktes Modellprogramm, als Motoren etwa stehen lediglich Diesel und Hybride zur Wahl.

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