Neue China-Marke Abo-Konzept von Lynk & Co kommt an

Autor: Andreas Wehner

Die Volvo-Schwestermarke Lynk & Co hat ihre ersten Autos in Europa ausgeliefert. Das chinesische Fabrikat sammelte laut CEO Alain Visser bereits deutlich mehr Bestellungen ein als erwartet. Und der Großteil der Kunden entscheidet sich gegen einen Kauf und für das flexible Mitgliedschaftsmodell.

Alain Visser, CEO bei Lynk & Co, freut sich über mehr Interessenten als erwartet.
Alain Visser, CEO bei Lynk & Co, freut sich über mehr Interessenten als erwartet.
(Bild: Lynk & Co)

Lynk & Co hat bei den Bestellungen die eigenen Erwartungen für das erste Jahr auf dem europäischen Markt schon jetzt übertroffen. Ursprünglich war die Volvo-Schwester für 2021 von 9.000 Auslieferungen ausgegangen, wie CEO Alain Visser im Interview mit »kfz-betrieb« verriet. Ende Mai hatte das Fabrikat jedoch schon 15.000 Bestellungen eingesammelt. „Das hat uns fast ein bisschen erstaunt, aber wir sind natürlich sehr zufrieden“, sagte Visser.

Allerdings hat Lynk & Co wie auch andere Marken mit der Halbleiterkrise zu kämpfen. Visser vermag daher aktuell nicht einzuschätzen, wie viele Autos das Unternehmen in diesem Jahr europaweit tatsächlich ausliefern kann. „Wenn wir normal produzieren könnten, würden wir sicherlich 20.000 Autos auf die Straße bringen“, schätzt der Lynk-&-Co-Chef. Die ersten 400 Kunden hatten ihre Autos im April und Mai bekommen.

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Redakteur Newsdesk Automotive