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Abracar: „Wir drehen deutlich schneller als der Handel“

| Autor: Silvia Lulei

Über die Plattform Abracar verkaufen Privatleute ihre Gebrauchtwagen an privat. Orhan Köroglu, Geschäftsführer des Allianz-Start-ups, erklärt im Gespräch mit »kfz-betrieb«, wie er den Autokauf und -verkauf effizienter und komfortabler machen will.

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(Bild: Seyerlein/»kfz-betrieb«)

Orhan Köroglu: Digitalisierung ist unsere Stärke. Wir setzen konsequent auf Technologie, um uns vom Wettbewerb abzugrenzen und die Prozesse für unsere Kunden und Partner zu vereinfachen. Im Fall der Gutachten haben wir festgestellt, dass fast alle Sachverständigen nach wie vor das Klemmbrett nutzen, um den Zustand eines Fahrzeugs zu dokumentieren. Die App gibt den Gutachtern ein Tool an die Hand, mit dem sie vor Ort schneller und effizienter sind. Die gesamte Nachbearbeitung fällt weg. Wir wiederum verfügen sofort über validierte Daten und können in Echtzeit prüfen, ob noch etwas fehlt. Das Gutachten ist wesentlicher Teil unserer Fahrzeugzertifizierung. Wir prüfen jedes Fahrzeug, das wir auf unserer Plattform anbieten, und dokumentieren den Zustand. Der Käufer hat so mehr Sicherheit und Transparenz.

Die Fahrzeuge auf Abracar.de sind mit einer Gebrauchtwagengarantie und einer Rechtsschutzversicherung der Allianz ausgestattet. Ist das Zertifikat, von dem Sie sprechen, die Basis für Garantie und Versicherung?

Ja, genau. Wir nennen es Käuferschutz. Wir statten aber nicht alle Fahrzeuge damit aus. Es gibt eine Alters- und Kilometergrenze und einige Sportwagen, die ausgeschlossen sind. Aber wenn bei der Prüfung des Fahrzeugs keine hochkritischen Mängel entdeckt werden, dann bekommt das Fahrzeug von uns die Garantie und den Rechtsschutz für 60 Tage. Auf Wunsch des Käufers kann die Garantie auf 12 oder 24 Monate verlängert werden.

Über den Autor

 Silvia Lulei

Silvia Lulei

Chefredakteurin »Gebrauchtwagen Praxis«