Absatzrekord sorgt für sprudelnde Gewinne bei Suzuki

Autor: Christoph Seyerlein

Suzuki hat im zurückliegenden Geschäftsjahr weltweit nicht nur mehr Autos verkauft als je zuvor, sondern auch seinen Gewinn enorm steigern können. Diese Erfolgsstory soll mit Hilfe des neuen Swift Sport und einer langersehnten Produkt-Neuauflage im Herbst fortgeschrieben werden.

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Suzuki hat im vergangenen Geschäftsjahr erstmals mehr als drei Millionen Autos weltweit verkauft.
Suzuki hat im vergangenen Geschäftsjahr erstmals mehr als drei Millionen Autos weltweit verkauft.
(Bild: Seyerlein/»kfz-betrieb«)

Dass Suzuki im zurückliegenden Geschäftsjahr (April bis März) mit weltweit 3,22 Millionen verkauften Autos erstmals die 3-Millionen-Marke geknackt hat, ist bereits bekannt. Nun ist auch klar: Die Rekordzahlen haben sich auch finanziell für die Japaner ausgezahlt – und zwar nicht zu knapp.

Der Hersteller teilte am Donnerstag mit, dass er gerade beim Ergebnis einen enormen Sprung hingelegt hat. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs der Betriebsgewinn um 40,3 Prozent auf 374,2 Milliarden Yen (2,88 Milliarden Euro). Netto blieb davon mit 215,7 Milliarden Yen (1,66 Milliarden Euro) auch deutlich mehr übrig als ein Jahr zuvor (+34,9 %). Der Umsatz stieg um 18,5 Prozent auf 3,76 Billionen Yen (28,9 Milliarden Euro) an.

Beim Absatz hatte Suzuki um 10,5 Prozent zulegen können. Dazu trug die positive Entwicklung in Europa wesentlich bei. Mit 281.000 Einheiten wuchsen die Japaner hier um 14,9 Prozent. Noch stärker ging es im Gesamtjahr 2017 in Deutschland voran. Hierzulande verkaufte die Marke mit 38.165 Einheiten 21,7 Prozent mehr neue Autos als noch 2016. Im laufenden Kalenderjahr liegt das Fabrikat per April mit 12.789 Verkäufen 2,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraumes.

Frische Impulse erhofft sich Suzuki Deutschland vom neuen Swift Sport, der am 23. Juni auf den Markt kommt. Er soll dabei helfen, die bislang schwächelnde sechste Generation des Kleinwagens anzukurbeln. Per April verkaufte Suzuki in Deutschland vom Swift trotz Neuauflage nur 1.640 Einheiten und damit 28,1 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum 2017. Zum Ende des Jahres 2018 können die Japaner dann noch einmal mit einem echten Highlight aufwarten: Nach rund 20 Jahren wird es im Herbst eine neue Generation des Jimny geben.

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Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«