Abwrackprämie belastet EGA

Jahrestagung der Einkaufsgenossenschaft in Köln

25.06.2010 | Autor: Christoph Baeuchle

EGA-Vorstand Thorsten Cordes beklagte einen Umsatzrückgang um 20 Prozent.
EGA-Vorstand Thorsten Cordes beklagte einen Umsatzrückgang um 20 Prozent.

Die Abwrackprämie hat der Einkaufsgenossenschaft Automobile (EGA) zu schaffen gemacht. Im vergangenen Jahr hätten die teilnehmenden Betriebe einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro erzielt, sagte Thorsten Cordes, Vorstandsvorsitzender der EGA, bei der Jahrestagung der Genossenschaft in Köln. Im Vergleich zu 2008 sei dies ein Rückgang um etwa 20 Prozent gewesen.

Mittlerweile haben sich der Genossenschaft 200 Händler angeschlossen. Allein im vergangenen Jahr habe die Zahl der Betriebe um etwa zehn Prozent zugelegt. „Das Ziel war nie Quantität, sondern Qualität“, betont Cordes.

Zuwachs an Partnern

Dennoch will die Genossenschaft auch in diesem Jahr mehr Händler von ihrem Mehrmarkensystem überzeugen. Er rechne mit einem Plus von etwa 15 Prozent bis Jahresende, erklärte Wolfram Lambeck, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der EGA. Die klassischen Partner der Genossenschaften haben eine Größenordnung von 250 bis 300 Einheiten.

Weitere Chancen sieht Lambeck vor allem in den östlichen und südlichen Gebieten Deutschland. In diesen Gebieten will die Genossenschaft die Zahl seiner Außendienstmitarbeiter weiter aufstocken.

Neuer Werbeslogan

Zudem hat die Genossenschaft einen neuen Auftritt: Die Marketingstrategen haben den Slogan „Mehr als eine Marke“ um „Alle Marken ein Partner“ ergänzt. „Wir wollen unsere Markenbekanntheit weiter steigern“, so Cordes.

Dazu sollen auch Infoveranstaltungen beitragen, die das Unternehmen im September und November ausrichtet. Zudem will die Einkaufsgenossenschaft Automobile Musterbetriebe einrichten, die potenziellen Interessenten zeigen, welche Chancen das Unternehmen für die teilnehmenden Händler bietet.

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