Ärger im Kfz-Gewerbe über Zulassungsstau reißt nicht ab

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Zum Zeitpunkt der Umfrage warteten allein in den befragten zwölf Autohäusern 220 Pkws, 43 Nutzfahrzeuge und 16 sonstige Fahrzeuge (Wohnmobil, Motorrad etc.) auf die Zulassung in der Kfz-Zulassungsstelle Köln. Weil die Händler ihr Geld für die vorfinanzierten Fahrzeuge erst dann vom Kunden erhielten, wenn die Fahrzeuge zugelassen seien, fehle ein Kapital von insgesamt rund 7,7 Millionen Euro.

Und der Bearbeitungsstau habe noch weitere negative Folgen. Am meisten bemängelten die Händler die dadurch fehlende Planungssicherheit für das Geschäft. Die Situation sei zudem imageschädigend und führe zum Vertrauensverlust beim Kunden.

Gewerbliche Kunden erlitten überdies wirtschaftliche Schäden, weil sie auf eine zeitgerechte Zulassung angewiesen seien. Hinzu komme der weitere finanzielle Schaden der fabrikatsgebundenen Autohäuser, weil sie ihre Ziele verfehlten und sogar Kunden ihre Käufe stornierten.

Erneute Rufe nach dem „i-Kfz“

Obermeister Mauss appellierte an die Stadt Köln, die Zulassungsstelle umgehend in den Normalbetrieb zurückzuführen, und an die Politik, die schon vom ZDK geforderte elektronische Fahrzeugzulassung „i-Kfz“ zeitnah für den gewerblichen Bereich zu ermöglichen.

Mauss bietet auch an, beim Problem der Legitimation der Händler bei i-Kfz zu helfen: „Für die Mitgestaltung dieses Prozesses etwa durch Firmenkonten und Berechtigungen bietet die Kfz-Innung jede Unterstützung an.“

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Über den Autor

 Doris Pfaff

Doris Pfaff

Redakteurin bei »kfz-betrieb«, Ressort Verbände & Politik