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Aftermarket: Zukunftsfähig in sieben Schritten

| Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Jan Rosenow

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie überdecken derzeit die anderen Herausforderungen, denen sich die Kfz-Werkstätten gegenübersehen. Doch die Unternehmer dürfen diese nicht aus dem Blick verlieren.

(Bild: Burkert)

Die Coronakrise hat das Kfz-Gewerbe schwer getroffen. Der ZDK rechnet in diesem Jahr mit rund 780.000 Pkw-Neuzulassungen weniger. Das entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr von 21,7 Prozent auf etwa 2,8 Millionen Einheiten – eine Zahl, die zuletzt 1986 zu verzeichnen war. „Selbst wenn unsere Betriebe jetzt bis zum Jahresende Vollgas geben, werden wir die durch den Lockdown verursachten Rückstände nicht mehr aufholen können“, beschreibt ZDK-Präsident Jürgen Karpinski die Situation.

Auch das Servicegeschäft musste Federn lassen: So ging die Werkstattauslastung laut Angaben des Verbands in den ersten sechs Monaten um sechs Prozentpunkte zurück – bei einer durchschnittlichen Auslastung von 77 Prozent. Zwar nimmt damit die Corona-Pandemie in der Werkstattbranche einen vergleichsweise milden Verlauf (siehe »kfz-betrieb« 24/2020), aber sie ist ja nicht die einzige Herausforderung, der sich die Führungskräfte in Autohandel und Werkstätten gegenübersehen. Mitten in der Coronakrise müssen sie auch ihre Serviceabteilungen zukunftsfähig machen. Die Redaktion von »kfz-betrieb« hat dafür sieben Kernaufgaben identifiziert.