Volkswagen Nutzfahrzeuge Agentur-Ärger um VW ID Buzz – „Angebotene Provision nicht ausreichend“

Volkswagen Nutzfahrzeuge wird den ID Buzz zum Start nicht wie gewünscht im Agenturmodell vermarkten können. Die Verhandlungen mit dem Handel gestalten sich schwierig. In einem Rundschreiben an die Partnerbetriebe spart der Händlerverband nicht mit Kritik am Hersteller.

Der Vorhang vom ID Buzz ist bereits gefallen – nicht aber vom dazugehörigen Vertriebsmodell.
Der Vorhang vom ID Buzz ist bereits gefallen – nicht aber vom dazugehörigen Vertriebsmodell.
(Bild: Volkswagen)

Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) will den VW ID Buzz im Agenturmodell vermarkten. Das ist bereits seit mehr als einem Jahr bekannt. Inzwischen ist aber auch klar: Zum Marktstart wird daraus nichts. Die Verhandlungen zwischen Hersteller und Handel gestalten sich zäh.

Im Rahmen der Weltpremiere des Fahrzeugs vor wenigen Wochen hatte sich VWN-Vertriebsvorstand Lars Krause zu den Gesprächen geäußert. Dabei betonte der Manager, dass es dem Hersteller wichtig gewesen sei, nicht wegen stockender Verhandlungen mit dem Handel den Marktstart des ID Buzz zu gefährden. Mit dem Vorverkauf wollen die Hannoveraner bereits im Mai starten. Im Herbst ist dann die Markteinführung geplant. In diesem Jahr will Volkswagen Nutzfahrzeuge noch bis zu 15.000 Einheiten auf die Straße bringen.