Skoda „Agentur hat Vorteile für Händler und Importeur“

Autor Andreas Grimm

Seit fast 150 Tagen ist Peter Kühl für den Skoda-Vertrieb in Deutschland verantwortlich. Im Interview erklärt er, warum der stationäre Handel für ihn ein wesentliches Element des Verkaufs ist, er das Agenturgeschäft dennoch befürwortet und welche Hoffnung er für die Absatzentwicklungen hat.

Skoda-Vertriebsleiter Peter Kühl sieht im Agenturgeschäft Vorteile für Händler wie Importeur. Derzeit brennt ihm aber mehr der fehlende Neuwagennachschub auf den Nägeln.
Skoda-Vertriebsleiter Peter Kühl sieht im Agenturgeschäft Vorteile für Händler wie Importeur. Derzeit brennt ihm aber mehr der fehlende Neuwagennachschub auf den Nägeln.
(Bild: Skoda)

Redaktion: Herr Kühl, Ihr beruflicher Werdegang begann nicht im Autohandel. Welcher Weg hat Sie zum Skoda-Vertrieb geführt?

Peter Kühl: Sie haben Recht, beruflich bin ich nicht sofort in der Autobranche eingestiegen, aber dennoch direkt im Handel. Strategisches Marketing mit Standort-Konzepten gehörte damals bei Karstadt zu meinen Aufgaben – eine Handelsnähe war also früh gegeben. Über Daimler Chrysler Financial Services habe ich dann auch die Themen Software und Flotten und später bei VW das Großkundengeschäft kennengelernt. Zuletzt waren bei VW Vertriebskonzepte und Mobilitätsfragen meine Themen.

Ihre Handels-Herkunft wird die Skoda-Vertriebspartner freuen. Aber welche Rolle spielt der stationäre Handel aus Ihrer Sicht überhaupt noch?

Der Handel hat seinen Platz, wo die Marke Skoda vom Kunden erlebt wird, wo der Kontakt zum Kunden greifbar wird, wo das echte Leben stattfindet. An dieser Stelle ist entscheidend, Kundenzufriedenheit zu erzeugen und einen Dreiklang zwischen dem Kunden, dem Handel und der Marke zu etablieren. Aus meiner Sicht wird es immer eine Kundenbindung zum Handel geben.