Interview Agenturmodell als Lösung

Autor: Doris Pfaff

Die Änderungen im Gewährleistungsrecht (Sachmangelhaftung) treffen insbesondere das Geschäft der Händler mit den Privatkunden. Der ZDK-Geschäftsführer der Rechtsabteilung Ulrich Dilchert erläutert, was auf die Autobranche zukommt.

Ulrich Dilchert: „Der Begriff des Sachmangels wird zugunsten des Verbrauchers deutlich erweitert.“
Ulrich Dilchert: „Der Begriff des Sachmangels wird zugunsten des Verbrauchers deutlich erweitert.“
(Bild: Promotor)

Redaktion: Werten Sie die nun erfolgten Änderungen im Gewährleistungsrecht für den Autohandel als so dramatisch, wie Sie befürchtet haben?

Ulrich Dilchert: Wir werden unterschiedliche Sachmangelhaftungsregelungen finden, je nachdem ob es sich bei dem Kunden um einen Verbraucher oder einen Unternehmer handelt. Wiederum andere Regeln greifen, wenn bei einem Verbraucher Vertragsgegenstand auch digitale Elemente sind. Einschneidend ist sicherlich die umfassende Reform des herkömmlichen Sachmangelhaftungsrechts, insbesondere zugunsten von Verbrauchern.

Ergänzendes zum Thema
Zur Person: Ulrich Dilchert (59)

Seit 1998: Geschäftsführer der ZDK-Abteilung Recht, Steuern und Tarife

Über den Autor

 Doris Pfaff

Doris Pfaff

Redakteurin bei »kfz-betrieb«, Ressort Verbände & Politik