AKF-Bank mit positiver Geschäftsentwicklung

Autor / Redakteur: Joachim von Maltzan / Joachim von Maltzan

Die AKF-Bank, Tochtergesellschaft des Vorwerk-Konzerns, konnte im vergangenen Jahr Geschäftsvolumen und Erträge steigern.

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Martin Mudersbach, Geschäftsführer der AKF-Bank
Martin Mudersbach, Geschäftsführer der AKF-Bank
(Foto: AKF)

Die AKF-Bank hat das günstige Umfeld für das Wachstum der Ausrüstungsinvestitionen in 2011 genutzt und ihr Neugeschäft um mehr als 50 Prozent gesteigert. Das teilte Martin Mudersbach, Geschäftsführer der AKF-Gruppe, auf der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens am 24. April in Düsseldorf mit. Durch den Anstieg des Zinsergebnisses und eine rückläufige Risikovorsorge verbesserte sich auch das Ergebnis vor Steuern auf 2,2 Millionen Euro. Die nachhaltige Erholung der makroökonomischen Daten führte 2011 zu einer weiter verbesserten Investitionsneigung in den Unternehmungen. Die gesamtwirtschaftlichen Investitionen wuchsen um nahezu sieben Prozent auf 322,2 Milliarden Euro. Das ist der zweitbeste Wert nach dem Rekordjahr 2008 mit 333,1 Milliarden Euro.

Eigene Planungen deutlich übertroffen

Nach der rückläufigen Geschäftsentwicklung in den beiden Krisenjahren 2009 und 2010 konnte die AKF-Bank wieder an den früheren positiven Trend anknüpfen: Sie steigerte das originäre Neugeschäft auf 406,8 Millionen Euro. Ergänzt um den Ankauf von Forderungen der Leasinggesellschaften in der AKF-Gruppe in Höhe von 140,8 Millionen Euro erreichten die gesamten Neuausleihungen im Jahr 2011 ein Volumen von 547,6 Millionen Euro (Vorjahr: 370,0 Millionen Euro).

In der Gruppe erreichte das gesamte Neugeschäft 675 Millionen Euro (+51,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Darin enthalten ist ein Leasing-Neugeschäft von 368 Millionen Euro einschließlich Auslandsgesellschaften und Mietkauf. Als Folge des stark gestiegenen Neugeschäfts hat das Volumen der verwalteten Kundenforderungen die Milliardengrenze deutlich überschritten und lag per 31.12.2011 bei 1.117,6 Millionen Euro (Vorjahr: 879,9 Millionen Euro).

Kerngeschäftsfelder entwickeln sich überproportional

Traditionell stellt das Geschäftsfeld Autofinanz den bedeutendsten Anteil am Neugeschäft innerhalb der AKF-Gruppe dar. 2011 konnte die Bank das Geschäft mit dem Kfz-Handel um 22 Prozent ausbauen.

2011 hat die AKF-Bank das neue Geschäftsfeld Renditefinanz erschlossen. Erstmals seit ihrer Gründung 1968 bietet die Bank Privatanlegern Tages- und Festgeldanlagen an. Die AKF arbeitet hier als reine Internet-Bank. Im vergangenen Jahr erreichte sie ein Anlagevolumen von rund 300 Millionen Euro. Das Einlagengeschäft ergänzt die Refinanzierungsbasis der AKF-Bank, insbesondere im Bereich der kurzfristigen Ausleihungen.

Die Ausweitung des Geschäftsvolumens und die verbesserte Zinsmarge ließen das Ergebnis aus dem zinsabhängigen Geschäft um knapp drei Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr auf 22,5 Millionen Euro ansteigen. Durch das gestiegene Neugeschäft und die Integration der neu übernommenen CIT-Gesellschaften wuchs die Bilanzsumme der Bank um 321,9 Millionen Euro auf 1.037,6 Millionen Euro.

Angesichts der anhaltenden Verunsicherungen zur Finanzsituation im Euro-Raum, aber auch wegen der unklaren Situation im arabischen Raum erwartet die AKF-Bank für 2012 zwar weiteres, aber nur noch moderates Wachstum beim Neugeschäft.

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