Kfz-Gewerbe Bayern Albert Vetterl als Präsident im Amt bestätigt

Autor Doris Pfaff

Albert Vetterl leitet weiterhin als Präsident die Geschicke des Kfz-Gewerbes Bayern. Die Mitgliederversammlung bestätigte einstimmig das Präsidium und den Vorstand. Vetterl lobte die Betriebe insbesondere für ihren Zusammenhalt und ihre Unterstützung bei der Umsetzung der AÜK.

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Der wiedergewählte Vorstand und das wiedergewählte Präsidium des Kfz-Gewerbes Bayern.
Der wiedergewählte Vorstand und das wiedergewählte Präsidium des Kfz-Gewerbes Bayern.
(Bild: Kfz-Gewerbe Bayern)

In den Räumen der Kfz-Innung München und Oberbayern standen für die Delegierten aus allen sieben bayerischen Kfz-Innungen vor allem Wahlen auf der Tagesordnung. Im Laufe der Veranstaltung wurden Präsident und Landesinnungsmeister Albert Vetterl sowie dessen Stellvertreter Rudolf Angerer, Andreas Tröger und Günter Friedl (beide Vizepräsidenten) sowie die weiteren Mitglieder des Vorstands alle einstimmig bestätigt.

Vetterl dankte in seiner Eröffnungsrede den sieben bayerischen Kfz-Innungen sowie der Geschäftsstelle des Landesinnungsverbands (LIV) für die erfolgreiche Zusammenarbeit und würdigte auch das Engagement der mittelständischen Mitgliedsbetriebe.

Die rund 7.000 Innungsbetriebe lobte er dafür, dass sie die aktuellen Herausforderungen wie Corona sowie die Folgen der Chipkrise mit Unterstützung der Innungen angenommen haben. Die stark angespannte Marktsituation vor allem bei Neufahrzeugen werde sich aufgrund der Chipkrise wohl noch bis Mitte 2022 hinziehen, schätzt Vetterl.

Umso wichtiger sei es für die sieben Kfz-Innungen und den Landesinnungsverband, weiterhin gemeinsam als Dienstleister an der Seite der Betriebe zu stehen. Dann seien auch die politischen Herausforderungen zu meistern. Vetterl: „Die Transformation der Mobilität klappt nur mit dem bayerischen Kraftfahrzeuggewerbe.“

Präsident Albert Vetterl lobt die Innungen und Betriebe dafür, dass sie zusammengestanden und unter anderem den Aufbau der AÜK unterstützt haben.
Präsident Albert Vetterl lobt die Innungen und Betriebe dafür, dass sie zusammengestanden und unter anderem den Aufbau der AÜK unterstützt haben.
(Bild: Kfz-Gewerbe Bayern)

Als großen Erfolg für die politische Verbandsarbeit wertete er die Tatsache, dass die „Doppelprüfung“ der Messgeräte für die Abgasuntersuchung (AU) Anfang November abgeschafft wurde. Auch die Unterstützung der Betriebe bei der Umsetzung der Akkreditierung für die künftige AU sei ein großer Mehrwert, den das bayerische Kraftfahrzeuggewerbe mit seinen sieben Innungen für die mittelständischen Mitgliedsbetriebe biete.

Bei den anschließenden Wahlen wurden alle Ergebnisse einstimmig erzielt. Dem Präsidium gehören zudem wieder an: Alois Huber für den Bereich Handel (Stellvertreter: Marcus Eisner) sowie Johann Bader für die freien Werkstätten (Stellvertreter: Erich Puls).

Den Vorstand komplettieren erneut Karl Heinz Breitschwert jun., Wolfgang Hank, Roland Hoier, Michael Krammer und Heinrich Nadler sowie Manfred George. Alle Wahlergebnisse wurden einstimmig erzielt.

Für das nächste Jahr lud Obermeister Johann Bader die Mitgliederversammlung zur Kfz-Innung München ein, die dann ihren 90. Geburtstag feiert.

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