Technologieoffene Mobilität Albert Vetterl überreicht Forderungen der E-Fuel Alliance

Von Nick Luhmann

Das Kfz-Gewerbe und die individuelle Mobilität brauchen Technologieoffenheit. Albert Vetterl, Präsident des Kfz-Landesverbands Bayern, überreichte deshalb einen offenen Brief der E-Fuel Alliance mit entsprechenden Forderungen an den Vorsitzenden des Europa-Ausschusses in Bayern.

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Albert Vetterl, Präsident des Kfz-Gewerbes Bayern (l.), überreicht den offenen Brief der E-Fuel Alliance, die in Brüssel für eine Technologieoffenheit wirbt. Der ZDK ist Mitglieder der E-Fuel Alliance.
Albert Vetterl, Präsident des Kfz-Gewerbes Bayern (l.), überreicht den offenen Brief der E-Fuel Alliance, die in Brüssel für eine Technologieoffenheit wirbt. Der ZDK ist Mitglieder der E-Fuel Alliance.
(Bild: Kfz-Gewerbe Bayern)

Das bayerische Kraftfahrzeuggewerbe setzt sich für eine technologieoffene Zukunft der individuellen Mobilität ein: „Dass politisch aus Berlin und Brüssel Fakten geschaffen und Verbrennungsmotoren ab 2030 abgeschafft werden sollen, können wir als bayerisches Kraftfahrzeuggewerbe im Interesse unserer rund 7.000 mittelständischen Innungsbetriebe und der Autobesitzer im Freistaat nicht akzeptieren“, sagte Albert Vetterl, Präsident und Landesinnungsmeister.

Anstatt Autos mit Verbrennungsmotoren zu verbieten, sollte die EU auf die Nutzung von synthetischen Kraftstoffen, den sogenannten E-Fuels, setzen, mit denen die Fahrzeuge auch künftig klimaschonend gefahren werden könnten, so Vetterl. Wegen seines Anliegens traf er sich mit Tobias Gotthardt, Vorsitzender des Europa-Ausschusses im Bayerischen Landtag, um mit ihm die verschiedenen europapolitischen Aspekte der Mobilitätswende zu erläutern.

Insbesondere ging es darum, welche Folgen die Entscheidungen in Brüssel für die Branche haben. „Egal ob es um den freien Zugang zu Fahrzeugdaten für Werkstätten geht oder die künftige Entwicklung von E-Fuels: Die individuelle Mobilität bei uns in Bayern wird maßgeblich auch von Brüssel aus geregelt“, sagte Gotthardt. Er versprach, von München aus die politischen Entscheider auf europäischer Ebene für das Thema des Kfz-Gewerbes zu sensibilisieren.

Präsident Vetterl überreichte ihm dazu einen offenen Brief der E-Fuel Alliance, die vom bayerischen Kraftfahrzeuggewerbe unterstützt wird. Darin wirbt u. a. das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe bei der EU darum, die künftige Mobilität nicht künstlich allein auf Elektromobilität zu verengen, sondern E-Fuels als ernsthafte Alternative gerade auch für den Bestand an Verbrennerfahrzeugen zu nutzen.

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