Elektrofahrzeuge Alles unter Kontrolle?

Von Peter Diehl

Drei flüssigkeitsdichte Wannen, ein spezieller Asphalt und ein 10.000-Liter-Tank für aufgefangenes Löschwasser sollen am neuen Pannendienst-Standort von Auto Reichhardt die Lagerung verunfallter Elektrofahrzeuge absichern.

Zum Zeitpunkt der Aufnahme befand sich der überdachte Bereich zur Lagerung verunfallter Elektrofahrzeuge noch im Bau.
Zum Zeitpunkt der Aufnahme befand sich der überdachte Bereich zur Lagerung verunfallter Elektrofahrzeuge noch im Bau.
(Bild: Diehl/»kfz-betrieb«)

Seit 2019 wurden für Auto Reichhardt gleich drei neue Immobilien errichtet. Auf dem Nol im Augsburger Stadtteil Haunstetten entstanden ein Autohaus mit Werkstatt für Fahrzeuge der Marken Abarth, Dacia, Fiat und Renault sowie ein Reisemobilzentrum. Den dortigen Pannendienst ergänzt seit Kurzem ein zweiter Standort in der Karlsruher Straße, gelegen im Stadtteil Oberhausen mit Nähe zur Autobahn A8.

Verunfallte Elektrofahrzeuge werden dorthin transportiert und dort gelagert. Ein überdachter Bereich mit drei flüssigkeitsdichten Wannen zur Aufnahme je eines Pkw stellen Stufe 1 des Konzepts zur Lagerung von Risikofahrzeugen dar. Hierzu gehören zudem je eine Brandschutzdecke und ein Temperatursensor, der unter das Fahrzeug gelegt wird. Kommt es zum Brand, wird dieser also frühzeitig erkannt. Zum Löschen eingesetztes Wasser gilt als kontaminiert und muss aufgefangen werden. Das geschieht mit einem speziellen Asphalt und einem im Boden versenkten 10.000-Liter-Tank – Stufe zwei des Konzepts. Der Asphalt ist flüssigkeitsdicht und leitet das Löschwasser in den Tank.