Alternative Vertriebsmodelle: Autoshopping in der City

Neben den Premiumfabrikaten ist eine Präsenz in stark frequentierten Innenstädten und Shoppingcentern auch für Hersteller und Händler von Volumenmarken zunehmend interessant. Und das gleich aus mehreren Gründen.

| Autor: Julia Mauritz, Andreas Wehner, Christoph Baeuchle

Der rund 150 Quadratmeter große Citroën-Citystore vom Autohaus Fischer liegt in einem Shoppingcenter in Hameln.
Der rund 150 Quadratmeter große Citroën-Citystore vom Autohaus Fischer liegt in einem Shoppingcenter in Hameln. (Bild: PeTe FotoDesign)

Im Kern fußt ein automobiler Citystore immer auf dem gleichen Prinzip: Die Besucher finden dort ein paar ausgewählte Fahrzeugmodelle, jede Menge digitale Konfigurationsmöglichkeiten und Videos, Sitzgelegenheiten, Getränke, Zubehör sowie einen hilfsbereiten Mitarbeiter, der ihnen bei Fragen zum Auto weiterhelfen kann. Und das Ganze in einer Eins-a-Lage in der Innenstadt oder in einem viel frequentierten Shoppingcenter, dort also, wo sich die Kunden vor allem an Samstagen und am späten Nachmittag – dem Onlinehandel zum Trotz – am liebsten aufhalten.

Drei Jahre sind vergangenen, seit Hyundai mit einem britischen Händler den ersten Rockar-Store in einem südöstlich von London gelegenen Shoppingcenter eröffnete und europaweit für Aufmerksamkeit sorgte. Mittlerweile hat Hyundai zwei ähnliche Projekte in der norwegischen Hauptstadt Oslo und der spanischen Hauptstadt Madrid aus der Taufe gehoben. Rockar hat nicht nur nördlich von London einen zweiten Hyundai-Store eröffnet, sondern das Konzept auch den beiden britischen Premiummarken Jaguar und Land Rover schmackhaft gemacht. Auch Volkswagen ist unlängst auf den Innenstadtgeschmack gekommen: In einem Birminghamer Shoppingcenter hat der Wolfsburger Hersteller im vergangenen Sommer in Kooperation mit einem lokalen Händler seinen ersten permanenten Citystore eingeweiht.

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