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Altmaier: Kauf von Autos mit geringen CO2-Werten fördern

Autor / Redakteur: dpa / Andreas Wehner

Die deutsche Autoindustrie fordert in der Corona-Krise staatliche Prämien für den Neuwagen-Kauf. Jetzt hat sich Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zu Wort gemeldet – und auf den Klimaschutz hingewiesen.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier setzt bei möglichen Hilfen für die Autoindustrie vor allem auf die Förderung umweltfreundlicher Fahrzeuge.
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier setzt bei möglichen Hilfen für die Autoindustrie vor allem auf die Förderung umweltfreundlicher Fahrzeuge.
(Bild: Deutscher Bundestag/Achim Melde)

Bei möglichen Hilfen für die Autoindustrie wegen der Corona-Krise soll nach Angaben von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier der Klimaschutz nicht aus dem Blick geraten. „Wir müssen auch der Automobilindustrie helfen, die weltweiten Konjunktureinbrüche zu überstehen“, sagte der CDU-Politiker der „Passauer Neuen Presse“ (Mittwoch). „Das geht nur mit neuen innovativen Lösungen, die dazu führen, dass wir am Ende auch die Klimaziele der Bundesregierung schneller und besser erreichen.“

Auf die Frage, ob Kaufprämien für Neufahrzeuge der richtige Weg wären, sagte Altmaier: „Eine Eins-zu-Eins-Wiederholung früherer Maßnahmen wird es nicht geben. Wir sollten den Kauf von Autos mit geringen CO2-Werten fördern.“

Um die in der Corona-Krise abgestürzte Nachfrage anzukurbeln, fordert die deutsche Autoindustrie staatliche Prämien für den Neuwagen-Kauf. Strittig ist jedoch etwa die Frage, ob sich eine mögliche Förderung auf klimafreundliche Antriebe beschränken oder auf alle Arten von Autos erstrecken könnte. Für den 5. Mai sind nach Informationen der Nachrichtenagentur „DPA“ Beratungen von Bund und Autobranche zu möglichen Stützungsmaßnahmen geplant.

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