Aluminiumräder: ABE oder ECE – was ist o. k.?

Autofahrer wollen Tuningräder nicht mehr aufwendig eintragen lassen, sondern direkt damit vom Hof fahren. Doch eine ABE allein ist noch keine Passgarantie – auf’s Kleingedruckte kommt es an.

| Autor: Jan Rosenow

Für eine problemlose Montage und eintragsfreies Fahren eignen sich Räder mit ECE-Freigabe am besten. ABE-Räder bieten mehr Dimensionsvielfalt, erfordern aber unter Umständen eine Änderungsabnahme.
Für eine problemlose Montage und eintragsfreies Fahren eignen sich Räder mit ECE-Freigabe am besten. ABE-Räder bieten mehr Dimensionsvielfalt, erfordern aber unter Umständen eine Änderungsabnahme. (Bild: Gundlach)

Erst im Juli warnte der Verband der Automobiltuner (VDAT) erneut vor Alufelgen, die mit einem gefälschten Teilegutachten in Umlauf gebracht wurden. Bei solchen Produkten ist es möglich, dass sie den Anforderungen der deutschen Räderrichtlinie und damit dem geforderten Sicherheitsstandard für Leichtmetallräder nicht entsprechen – ein potenziell lebensbedrohliches Abenteuer für sparsame Internetkäufer!

Aus gutem Grund dürfen Aluminiumfelgen deshalb ohne Genehmigung oder qualifizierte Gutachten nicht im öffentlichen Straßenverkehr eingesetzt werden. Für den Verkauf selbst besteht allerdings kein Verbot. Wenn der Händler darauf hinweist, dass die Produkte nicht für den Straßeneinsatz zugelassen sind, ist rechtlich gesehen alles o. k. – und die Räder dürfen auf der Rennstrecke rollen oder als Briefbeschwerer oder Türstopper dienen.

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