An einem Strang gezogen

Drei Händler haben gemeinsam das DMS BMW Incadea.Engine mit T-Systems eingeführt

29.10.2009 | Redakteur: Julia Mauritz

Stefan Fink, Geschäftsführer vom Autohaus Fink, freut sich über das erfolgreiche Projekt.
Stefan Fink, Geschäftsführer vom Autohaus Fink, freut sich über das erfolgreiche Projekt.

Die drei rechtlich unabhängigen Autohäuser Bernhard Holme, Fischer und Fink hatten sich Anfang 2008 dafür entschieden, das vom Münchener Hersteller empfohlene DMS BMW Incadea.Engine nicht wie üblich als Einzelprojekt, sondern gemeinsam einzuführen. „Für mich, wie auch für die beiden anderen Partner, stand im Vordergrund, die Kosten für die Umstellung so gering wie möglich zu halten. Natürlich ohne an der Qualität zu sparen“, erklärt Stefan Fink, Geschäftsführer der Autohaus Fink GmbH & Co. KG.

Und tatsächlich: Allein durch die gemeinsamen Schulungen gelang es den drei Partnern, ihre Trainingskosten um rund 30 Prozent zu senken. Da sie dank der Flexibilität von T-Systems auch Samstage für die Schulungen nutzen konnten, schafften sie es zudem, die Ausfallzeiten im Tagesgeschäft zu minimieren.

Doch damit nicht genug: „Die Händler haben sich intensiv über Prozessfragen ausgetauscht, sich gegenseitig Tipps gegeben und so entscheidend zu einem reibungslosen Umstieg beigetragen“, erzählt Sieglinde Walz, Vertriebsleiterin bei T-Systems und verantwortlich für das Gemeinschaftsprojekt.

Schnell geeinigt

Für den Weinheimer DMS-Anbieter sei es zwar eine Herausforderung gewesen, gleichzeitig den Bedürfnissen von drei unabhängigen Händlern gerecht zu werden, doch die drei Händler seien sich schnell über den Projektablauf einig geworden.

Und der sah wie folgt aus: Zunächst zurrte T-Systems mit jedem Händler einzeln vor Ort die Ausgangssituation und die Projektinhalte fest. Im Oktober 2008 fand das erste gemeinsame Treffen zwischen T-Systems, der BMW AG und den Geschäftsführern der drei BMW-Autohäuser statt.

Im folgenden Monat veranstalteten BMW und T-Systems einen Change-Management-Workshop in einem der beteiligten Autohäuser. Daran nahmen die Geschäftsleitungen der Autohäuser und Key-User teil.

Nach dem gemeinsamen Training der Mitarbeiter im Dezember ging im Januar 2009 zuerst das Autohaus Fink live, dann das Autohaus Holme und zuletzt das Autohaus Fischer. „Offiziell abgeschlossen haben wir die Einführung im Februar 2009 mit einem Nachcoaching für alle Autohäuser“, erzählt Sieglinde Walz.

Das Resümee, das die drei Autohäuser aus dem Gemeinschaftsprojekt ziehen, ist durchweg positiv. „Die Planung und Umsetzung durch T-Systems waren sehr gut und haben den gemeinsamen Umstieg problemlos möglich gemacht“, bemerkt Stefan Fink, Geschäftsführer Autohaus Fink.

Positives Resümee

Stefan Müller, Geschäftsführer des Autohauses Fischer, schätzt vor allem die Tatsache, dass der Wissensstand bei allen Händlern im Zuge des Projekts gleich gewesen sei: „So konnten sich Mitarbeiter aus den verschiedenen Bereichen auf kurzem Wege untereinander austauschen und schauen, wie es die Kollegen machen“, erläutert er.

Der DMS-Umstieg hat sich nach Aussage von Stefan Müller auf jeden Fall rentiert: „Jetzt habe ich die Auswertungsmöglichkeiten, die ich brauche, um in der heutigen Zeit ein Unternehmen zu führen“, so sein Fazit.

Auch die verantwortliche Trainingskoordinatorin Stefanie Holme vom Autohaus Bernhard Holme blickt positiv auf die Gruppenumstellung zurück: „Zuerst war ich ziemlich skeptisch, ob es wirklich zielführend ist, die Schulungen gemeinsam mit den anderen Händlern durchzuführen – allein schon aufgrund der unterschiedlichen Betriebsgrößen. Aber es zeigte sich schnell, dass meine Bedenken unbegründet waren. Eher im Gegenteil: Es war interessant und hilfreich zu sehen, wie andere Häuser in den verschiedenen Bereichen arbeiten“, so Stefanie Holme, „ich kann nur jedem empfehlen, wo es möglich ist, einen Umstieg gemeinsam mit Händlerkollegen durchzuführen.“

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