LEVC Angriff auf die etablierten Transporterhersteller

Autor: Andreas Grimm

Der wachsende Online-Handel hat das Transportersegment in einen Dauerboom versetzt. Nun stößt mit dem VN 5 ein neues Modell in den Markt. Der Van von LEVC setzt sich konzeptionell bewusst von der Konkurrenz ab. Als Ergänzung könnte er für den Handel interessant werden.

Der Transporter VN 5 von LEVC punktet mit örtlich emissionsfreiem Antrieb und einer klaren Ausrichtung auf günstige Betriebskosten.
Der Transporter VN 5 von LEVC punktet mit örtlich emissionsfreiem Antrieb und einer klaren Ausrichtung auf günstige Betriebskosten.
(Bild: Grimm/»kfz-betrieb«)

Die britische Geely-Tochter LEVC will in den kommenden Jahren im lukrativen Transportermarkt Marktanteile gewinnen. Dafür hat der Hersteller aus Ansty bei Coventry einen Van entwickelt, der mit der Verbindung aus elektrischem Antrieb und Verbrennungsmotor als Range Extender den urbanen Lieferverkehr umkrempeln will. Der Van heißt VN 5 und ist einerseits als klassisches Lasttier ausgelegt, das 5,5 Kubikmeter Fracht oder 735 Kilogramm Nutzlast fasst.

Das Transportersegment „wächst stark und das insbesondere durch elektrifizierte Modelle“, berichtet Jörg Hofmann, Vorstandschef von LEVC, bei der Vorstellung des Modells. Gleichzeitig will der Hersteller bewusst auch die Fahrer selbst durch einen über normale Transportermodelle hinausgehenden Komfort ansprechen. LEVC sieht den VN 5 konzipiert als mobiles Büro, da der Fahrer immer mehr zum Logistiker werde.

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Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«