PSA-Rückrufe Anhänger können sich von Kupplung lösen

Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Andreas Grimm

Aufgrund einer fehlerhaften Zugvorrichtung könnte sich bei etwa 6.000 im vergangenen Jahr gebauten Opel Grandland X, Peugeot 3008 und Citroën C5 Aircross der Anhänger lösen.

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Bei PSA sind Anhängerkupplungen derzeit ein Gefahrenherd. Die Zugvorrichtung kann fehlerhaft sein.
Bei PSA sind Anhängerkupplungen derzeit ein Gefahrenherd. Die Zugvorrichtung kann fehlerhaft sein.
(Bild: Gudella/clipdealer.de)

PSA ruft weltweit rund 6.000 Exemplare der drei Modelle Opel Grandland X, Peugeot 3008 und Citroën C5 Aircross zurück. Betroffen seien Fahrzeuge mit einer Anhängerkupplung, die aus dem Produktionszeitraum 9. September 2020 bis 8. Januar 2021 entstammen, erklärte ein Opel-Sprecher auf Anfrage. Aufgrund einer Spezifikationsabweichung der Zugvorrichtung könne sich der Anhänger während des Zugbetriebs lösen.

„Wir haben bereits begonnen, die Kunden zu kontaktieren, um bei betroffenen Fahrzeugen die Anhängerkupplung zu überprüfen und gegebenenfalls auszutauschen“, sagte der Sprecher. Sollte ein Tausch des Bauteils nötig sein, dauere der Werkstattaufenthalt etwa zwei Stunden.

Die deutschen Opel-Vertragspartner müssen sich um 2.260 Fahrzeuge kümmern. Die Peugeot-Partner hierzulande haben deutlich weniger zu tun. Bei ihnen geht es laut Kraftfahrt-Bundesamt um 255 Einheiten, bei Citroën um 160. Die internen Aktionscodes lauten „E212100022 (21-C-012)“ bei Opel, „KGX“ für die Peugeot-Modelle und „HMS“ in der Citroën-Welt.

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